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Beobachtungsstufe

Der Wechsel von der Grundschule auf das Gymnasium ist mit großen Veränderungen und bisweilen auch mit einigen Schwierigkeiten verbunden. So gilt es, neue Mitschüler und Mitschülerinnen aus vielen verschiedenen Grundschulen kennen zu lernen, ein neues Gebäude mit vielen Fachräumen zu erkunden, sich auf neue Fächer und mehr Lehrer und Lehrerinnen als an der Grundschule einzustellen.

Schulzeitverkürzung

Am Ende der zweijährigen Beobachtungsstufenzeit steht eine fundierte Prognose über die weitere Schullaufbahn der Kinder. Im Zuge der Schulzeitverkürzung wurde der Unterrichtsstoff komprimiert und die Wochenstundenzahl erhöht. Darüber hinaus setzt die zweite Fremdsprache – Latein oder Französisch – schon in Klasse 6 ein.

Vereinheitlichung des Wissensstands

Die Kinder kommen mit unterschiedlichen Vorkenntnissen aus den Grundschulen an unsere Schule. Wir gehen individuell auf die Kinder ein und wiederholen Unterrichtsinhalte, um möglichst auf einen einheitlichen Stand zu kommen. Die enge Kooperation mit den umliegenden Grundschulen ist dabei sehr hilfreich.

Methodenkompetenz und Eigenverantwortliches Lernen

Angesichts der zunehmenden Fülle an Informationen und Inhalten, mit denen Schülerinnen und Schüler heute innerhalb und außerhalb der Schule konfrontiert werden, wird es immer wichtiger, das eigenverantwortliche Lernen und die Methodenkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu stärken. Wir haben am Gymnasium Eppendorf ein Programm zur Förderung wichtiger Arbeitsmethoden und Fertigkeiten entwickelt, welches den Schülerinnen und Schülern Grundfertigkeiten auf dem Weg zu eigenverantwortlichem Lernen und Sicherheit im Umgang mit verschiedenen Arbeitsmethoden vermitteln soll. Wir haben das Methodenlernen in folgende Bereiche gegliedert:

Soziales Lernen im Klassenrat

Zu den fachlichen, gymnasialen Ansprüchen kommt die soziale Komponente. In Klasse 5 versuchen wir, die Kinder aus den verschiedenen Grundschulen zu einer intakten Klassengemeinschaft zusammenzuführen. Der Klassenrat wird bis bis einschließlich Klasse 9 praktiziert. Zum Thema „Soziales Lernen“ siehe auch Hege Helping Hands.

Buntes Schulleben

An Klassenlehrertagen und in den Klassenratsstunden werden grundlegende Regeln für das tägliche Miteinander erarbeitet und eingeübt. An Bastelnachmittagen, auf Klassenfesten, Flohmärkten und Schuldiscos zeigt sich das Gymnasium Eppendorf nicht nur als Ort des Lernens, sondern auch als eine Stätte der Begegnung und des Austausches im Stadtteil (z.B. „Wheels of Emotion“, Adventsbasare)

Bereiche des Methodenlernens

  • „Ordnung schaffen und halten“
  • „Formen des miteinander Arbeitens“
  • „Selbstständige Er- und Aufarbeitung von Themen“
  • „Präsentation von Themen“

Für die Erarbeitung der einzelnen Bausteine dieses Methodenprogramms sind, beginnend mit Jahrgangsstufe 5 bis einschließlich Klasse 9, jeweils bestimmte Fächer verantwortlich; in den Folgejahren werden die Methoden wiederum in anderen Fächern wiederholt und vertieft. In einem eigens dafür angelegten Methodenordner sammeln die Schülerinnen und Schüler die Materialien zu den einzelnen Methodenbausteinen, so dass sie darauf während ihrer Schullaufbahn immer wieder zurückgreifen können.

Medienkompetenzen

In den Klassen 5 und 6 beginnen wir mit dem Einstieg in unser Curriculum Medienerziehung, das an den Unterricht angebunden ist.

Beobachtungsstufe als Beratungsstufe

  • Als Letztes sei die enge Zusammenarbeit des Kollegiums mit den Eltern erwähnt. Elterngespräche, Elternabende, Elternstammtische, Elternsprechtage, die pädagogischen Konferenzen und Treffen der Klassenelternvertreter mit dem Stufenkoordinator gehören zu den Standards.
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