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28. Juni 2024

Englisches Schauspiel vom The Phoenix Theatre

Text: Johanna Baumann und Zoe Bruinier; Fotos: Er

Im Mai besuchte das The Phoenix Theatre das Gymnasium Eppendorf. Die Jahrgänge 5 und 6 sahen das Stück „McVamp“, während die Klassen 7 bis 10 „The Loss of Lilly“ besuchten. Eine Schauspielerin und ein Schauspieler – beide englische Muttersprachler – schlüpften in verschiedene Rollen.

In „The Loss of Lilly“ wurden zwei unterschiedliche Geschichten parallel dargestellt. Beide drehten sich um Cybermobbing und die Konsequenzen, die daraus entstehen. In der ersten Geschichte ging es um ein Mädchen mit dem Namen Lilly, das von seinem Freund Dom dazu überredet wurde, freizügige Fotos von sich an ihn zu verschicken. Dom stellte diese dann kurze Zeit später ins Internet, und sie gingen viral. Bald wurde Lilly von Freunden und Klassenkameradinnen und -kameraden auf die Fotos angesprochen und beleidigt. Sie beschloss, sich keine Hilfe zu holen und die Sache auf eigene Faust zu lösen. Dieser Versuch scheiterte allerdings und ihre Situation verschlechterte sich, bis sie sich schließlich das Leben nahm.

In der zweiten Geschichte ging es um einen Jungen namens Ryan, der aus Irland neu auf die Schule kam. Catelyn, ein am Anfang nett wirkendes Mädchen, zeigte ihm die Schule. Sie empfahl ihm, seinen Stil zu ändern und auf sie zu hören. Dies tat er nicht, und sie begann, sich vor anderen Leuten und ihren Freunden über ihn lustig zu machen. Im Internet kursierten Bilder von Ryan, die mit Filtern bearbeitet waren. Zum Beispiel wurde sein Gesicht auf dem Körper eines anderen montiert. Anders als Lilly suchte Ryan sich Hilfe bei der Vertrauenslehrerin seiner Schule. Als erstes wollte Ryan ihr keinen Namen nennen, als er es schließlich aber doch tat, konnte ihm geholfen werden.

Aus diesen beiden Geschichten kann man lernen, dass man sich immer an jemanden wenden sollte – zum Beispiel seine Eltern, seine Lehrerinnen und Lehrer oder andere vertrauenswürdige Personen. Außerdem sollte man nie einfach so private Fotos von sich verschicken, denn das Internet vergisst nicht.

Wir fanden dieses Stück sehr gelungen und freuen uns schon auf den nächsten Besuch des The Phoenix Theater.

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