CLOSE

Sitemap

Suchen
Suchen Sitemap
3. Mai 2024

Abschlussausstellung Kunstprofil 2024

Von Modedesign bis hin zu Fotografie, Malerei und Architektur. In den vergangenen zwei Jahren haben wir als Kunstprofil unter der Leitung unserer Tutorin Frau Wehowski unterschiedlichste Projekte verfolgt. Diese vielseitigen Werke waren am vergangenen Freitag, den 04.04.2024 zu sehen, als die Abschlussausstellung am Gymnasium Eppendorf eröffnet wurde.

Bevor wir eröffnen konnten, hatten wir den Freitagvormittag damit verbracht, alles aufzubauen, und so die Möglichkeit bekommen, unsere eigene Ausstellung zu kuratieren. Von der Raumplanung bis hin zum sorgfältigen Auswählen der einzelnen Exponate konnten wir unser erlerntes Wissen über Raumkomposition und Design anwenden.

Die zahlreichen Besucher:innen erreichten den Kunsttrakt im 4. Stock pünktlich um 18:00 Uhr und wir waren voller Freude, unseren Familien, Freund:innen und Lehrer:innen nun unsere Werke präsentieren zu können. Die Atmosphäre war von Anfang an mit Freude und Aufregung erfüllt, und diese Stimmung wurde durch die humorvolle Rede von Joscha und Edgar noch verstärkt. Ihre Worte erinnerten uns an die zahlreichen lustigen Momente, die wir in den letzten Jahren erlebt hatten, und brachten uns gleichermaßen zum Lachen und Nachdenken. Auch Frau Wehowski und die Schulleiterin Frau Dr.Languth ließen es sich nicht nehmen, ein paar Worte an uns zu richten. Besonders dem Lob, das Frau Dr. Languth unserer Tutorin Frau Wehowski aussprach, können wir uns als Kunstprofil von Herzen anschließen.

Die Ausstellung bot uns allen die Gelegenheit, einen Blick zurück auf die letzten zwei Jahre zu werfen und zu erkennen, welch beeindruckende Vielfalt und Kreativität in unseren Werken steckte. Dabei hatte es Frau Wehowski verstanden, die vorgegebenen Themen aus den Lehrplänen geschickt zu integrieren und miteinander zu verbinden, und ermöglichte uns dadurch teils wochenlang an Projekten arbeiten zu können. Dies gab uns den nötigen Raum, die Aufgabenstellungen nach unseren Vorstellungen umzusetzen. Während dieser Projekte war es besonders die fröhliche Atmosphäre im Kurs, welche in Erinnerung bleiben wird. Voller Elan arbeitete man je nach Projekt für sich oder in Gruppen an Ideen und konnte uneingeschränkt seiner Kreativität nachgehen. Bei Schwierigkeiten wurden die Klassenkameraden konsultiert oder aber Frau Wehowski zur Rate gezogen, welche unermüdlich immer offen war, ihre Perspektive und Rat mit uns zu teilen.

Dies zeigte sich bereits in unseren ersten gemeinsamen Wochen. Während des ersten Semesters starteten wir mit dem Thema ,,Design“. Neben dem Entwerfen und Konzeptionieren einer eigenen Währung mittels Skizzenbüchern kreierten wir außerdem eigene Etiketten zu ausgedachten Biermarken. Neben diesen praktischen Projekten lernten wir außerdem den Aufbau und die Analyse einer Werbeanzeige. Diese Einblicke in Design und Komposition sollten uns ein Fundament bieten für das anschließende Semesterthema ,,Malerei“. Hier lernten wir alles über ausdrucksgesteigertes Gestalten und Dynamik in Gemälden. Anhand der Ikonen der Kunstgeschichte reisten wir von dem alten Ägypten über die Renaissance bis hin zur modernen zeitgenössischen Kunst quer durch die Kunstgeschichte. Nach der Theorie durften wir dann selbst ans Werk und Malereien auf Leinwänden erstellen. Diese waren auf Basis eines weiteren Fotografie- und Modedesignprojektes gewesen, welches den Übergang zwischen den zwei Semesterthemen darstellte, dessen Ergebnisse wir ebenfalls stolz präsentierten.

Im dritten Semester entstanden dann die vielen Architekturmodelle, welche wir in der Ausstellung präsentierten. Als Schwerpunkt beschäftigten wir uns mit dem Dekonstruktivismus und mit „Biophilic Architecture“. Dies stellte uns vor einige Herausforderungen. Besonders Aufgabenstellungen, in denen wir Gebäude kreieren sollten, welche sowohl unser Welt- aber auch bisheriges Architekturverständnis hinterfragten, brachten zunächst Frustration. Wir verabschiedeten uns von „langweiligen“ Geraden und Parallelen und integrierten ganz im Sinne des Dekonstruktivismus spannungsreiche, dynamische Elemente.

Die Profilreise nach Amsterdam im Herbst 2023 fand nicht nur in Form einer Diashow Einzug in unsere Ausstellung, sondern inspirierte uns ebenfalls die verschiedensten individuellen Eindrücke der Stadt in Skizzenbüchern festzuhalten.

Im  anschließend letzten Semester ging es für uns dann zuletzt in den Themenbereich der zeitgenössischen Kunst. Hier lernten wir vieles über den Kunstbegriff und dessen Wandel. Außerdem beschäftigten wir uns mit modernen Künstler:innen wie Marina Abramović und Antony Gormley, welche uns für unser eigenes Projekt zum Thema ,,Zwischenräume“ zeigten, wie unterschiedlich man seine Kunst mittels unterschiedlicher Strategien und Gestaltungsmittel zum Ausdruck bringen kann. Die entstandenen Modelle für Raum- und Videoinstallationen zu diesem Projekt nahmen einen wichtigen Teil unserer Ausstellung ein.

Die Freude über die vielen Besucher, die unsere Werke bewunderte und sich für unsere kreativen Prozesse interessierte, war überwältigend. Wir möchten uns von ganzem Herzen bei jedem Einzelnen bedanken, der den Weg zu unserer Ausstellung gefunden und dazu beigetragen hat, diesen Abend zu einem vollen Erfolg zu machen. Die herausragende Atmosphäre ließ den Abend wie im Flug vergehen und hinterließ bei uns allen unvergessliche Eindrücke.

Zum Abschluss möchten wir unseren Dank noch einmal an Frau Wehowski richten. Ihre unermüdliche Unterstützung, Elan und Ermutigungen in den letzten zwei Jahren haben uns nicht nur als Kunstprofil, sondern auch als Individuen enorm bereichert. Insgesamt war die Abschlussausstellung ein unvergessliches Ereignis, das uns allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Charlotte Richter, Kunstprofil S4 (We)

Top