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8. Januar 2024

10 Jahre „WIR KÖNNEN ETWAS FÜR ANDERE TUN!“

Alle Jahre wieder und nun bereits zum zehnten Mal fanden im November in Klasse 5 die Projekttage zum Thema „Wir können etwas für andere tun!“ statt.

In diesem Jahr wurden die Projekttage von Frau Hahn, Frau Lehmann, Frau Dr. Schreiber und Frau Strohfahrt-Riedel im Rahmen des Religionsunterrichtes inhaltlich vor- und nachbereitet. Zentral ist hierbei die Beschäftigung mit dem Thema„Kinderrechte – hier bei uns und anderswo“. Die Schüler:innen hören von Kindern, die auf der Flucht sind, die eine schwere Krankheit haben oder die nicht, wie sie selbst, lernen und zur Schule gehen dürfen oder aber weite Wege und Strapazen dafür auf sich nehmen müssen. Sie lernen, dass Kinder insbesondere in den beschriebenen Situationen Unterstützung brauchen und dass jedes Kind Rechte hat, die es zu schützen gilt.

Sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen, ist uns wichtig – wichtig ist uns aber auch der Blick darauf, wo und wie etwas für diese Kinder und auch für Kinder in nächster Nähe getan wird. Und genau hier setzt das Projekt „Wir können etwas für andere tun!“ an.

Wie schon in den letzten Jahren kamen Vertreter:innen verschiedener karitativer Einrichtungen in und um Hamburg zu uns ans Gymnasium Eppendorf und berichteten den Schüler:innen von ihrer Arbeit. Vertreten waren erneut das Kinderhospiz Sternenbrücke in Rissen, das Kinderkrebszentrum am UKE, die Herzbrücke der Albertinenstiftung am Albertinenkrankenhaus, das Ronald McDonald Haus Eppendorf sowie das SOS Kinderdorf Harksheide. Vor der Pandemie waren wir in der Regel mit allen Kleingruppen jeweils direkt in den Einrichtungen – vielleicht wird dies ja zukünftig wieder möglich sein. Zwei Gruppen hatten bereits in diesem Jahr Gelegenheit, auch wieder vor Ort Eindrücke zu sammeln: Das kleine Herz im Zentrum lud ins UKE ein und gab den Kindern und begleitenden Lehrkräften Einblicke in die Arbeit für Kinder, die eine Behandlung am Herzen benötigen.

Die Fünftklässler:innen hatten Gelegenheit, Fragen zu stellen und präsentierten später die gesammelten Informationen und Eindrücke auf Plakaten. Beim Hege-Advent wurden diese, ebenso wie farbenfrohe Plakate zu den Kinderrechten, im Eingangsbereich der Schule ausgestellt. Auch beim Tag der offenen Tür am kommenden Samstag (13.01.2024) können die Ergebnisse des Projektes in Augenschein genommen werden.

Die Schüler:innen sammelten Spenden und verkauften selbstgebackene Weihnachtsplätzchen, deren Erlös den Einrichtungen zugute kam. Und viele wollen sich weiter engagieren und so etwas für andere tun.

Es ist großartig, dass wir mit vielen der genannten Einrichtungen nun schon auf zehn gemeinsame Jahre zurückblicken können, und wir sind froh und dankbar über das Engagement und die große Bereitschaft aller Beteiligten, mit uns gemeinsam dieses Projekt am Leben zu erhalten.

Stefanie Hahn und Katja Lehmann

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