Familie als dramatischer Schauplatz

5. Februar 2018

In der Woche vom 26.1. bis zum 1.2.2018 setzten sich 14 SchülerInnen des 11. Jahrgangs mit dem Thema „Familie“ auseinander, angelehnt an das Abitursemesterthema in Deutsch „Wertvorstellungen – von Vätern und Töchtern“. Betreut wurden sie dabei von der Hamburger Schriftstellerin Katrin McClean.

Donnerstag, 1. Februar 2018, 14 Uhr: Fast alle SchülerInnen des Gymnasiums Eppendorf sind schon zu Hause, in ihren Taschen die Halbjahreszeugnisse. Nicht so die 14 SchülerInnen aus der Schreiberkstatt, sie lesen kurze Szenen aus ihren Werken, die während der Schreibwoche entstanden sind. Ihr Publikum: Frau Dr. Languth, Herr Fischer, Frau Gausepohl, Frau Oppenländer, Herr Haller und Herr Wille.

Die jungen Autorinnen und Autoren skizzieren kurz das Setting und die Konfliktlage in ihren Geschichten, bevor sie dann Szenen auswählen und diese vortragen. Es herrscht absolute Stille – viele der Szenen sind erst in den letzten Stunden, sogar Minuten verfasst worden und sowohl die Schreibgruppe wie auch Frau McClean hören die Texte in dieser aktuellen Version zum ersten Mal. Kurzer Applaus nach jeder Lesung., ein langer Applaus, nachdem alle Texte gehört worden waren.

Zum dritten Mal ist Frau McClean als professioneller Schreibcoach mit im Boot der Schreibwerkstatt, die – wie auch schon zuvor – von den Hegemaligen und der Elternvertretung finanziert wird. Frau McClean ist begeistert von der diesjährigen Schülergruppe, von ihrem Arbeitseifer und ihrer Disziplin. Sie findet es großartig, dass die Schulleiterin Frau Dr. Languth eine solche intensive Schreibwoche für ihre SchülerInnen ermöglicht.

Die Texte werden nun von der AutorInnen bis zum 7. Februar zu Ende geschrieben, danach lektoriert sie Frau McClean. Alle Geschichten werden wieder in Buchform veröffentlicht und das Buch kann man spätestens Anfang Juni kaufen.

Für die Schreibwerkstatt Ulla Oppenländer

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