Deutsch


„Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!“. Genau dessen ist sich unsere Fachschaft bewusst und daher bildet die Lesekompetenz eine der beiden tragenden Säulen des Deutschunterrichts, der 4-stündig von Klasse 6 bis 12 erteilt wird.

Leseförderung, Persönlichkeitsentwicklung und Sprachbildung

Neben der Ergänzung des Deutschunterrichts um eine weitere Lesestunde in Klasse 5, in der mit Hilfe von Lesepatenschaften im Klassenverband die Lesekompetenz der Schülerinnen und Schüler, nach vorangehender Analyse durch unseren Sprachförderungsbeauftragten, entsprechend gefördert und gefordert wird, bietet die zusätzliche Leseförderung mit Antolin, das den meisten Schülerinnen und Schülern bereits aus der Grundschule bekannt ist, auf der motivationalen Ebene und über den schulischen Kontext hinaus weitere Leseanreize. Ein wichtiger Termin, um das eigene Können in diesem Bereich unter Beweis zu stellen, ist der schulinterne Vorausscheid des Vorlesewettbewerbs, bei dem immer wieder neue Talente entdeckt werden, die wie im vergangenen Jahr, Josefine Martz, sogar auf Bundesebene Preise gewinnen. Lektüren spielen aber auch für die Persönlichkeitsentwicklung und Sprachbildung in der Mittel- und Oberstufe eine große Rolle. Hier wird insbesondere darauf geachtet, dass durch eine passende Mischung aus Klassikern und moderner Literatur der Spaß am Lesen  bewahrt und der literarische Anspruch erhöht wird.

Die geplante Minibibliothek in Form einer Telefonzelle auf dem Schulhof ermöglicht so den Lernenden mit selbst gewählter Lektüre auch außerhalb des Unterrichts den Zugang zur Literatur und dem zwanglosen Umgang mit Texten. Die Organisation von Lesungen mit bekannten Jugendbuchautoren in unserer Aula oder außer Haus trägt zudem unmittelbar dazu bei, den Schülerinnen und Schülern Literatur näher zu bringen und diese, sei es durch eigene kleine Inszenierungen oder Theaterbesuche, erfahrbar zu machen.

Die zweite Säule – neben der Lesekompetenz – bildet die Schreibkompetenz.

Chatten, Surfen und Simsen – unsere Schülerinnen und Schüler sind aktive Nutzer der deutschen Sprache. Darüber hinaus zeichnet sich ein kompetenter Umgang mit dem Deutschen, aber vor allem auch durch die Fähigkeit aus, verbindliche Strukturen und Regeln sicher zu beherrschen, um sich in der schriftsprachlichen Kommunikation auch außerhalb von Facebook, Whats App, Skype & Co. mitzuteilen. Der Deutschunterricht ist der Ort, um eigenen Gedanken Ausdruck zu verleihen, Kreativität zu entfalten und darüber hinaus analytische Schärfe und argumentative Schlagfertigkeit zu entwickeln.

Zur Vertiefung einiger dieser Kompetenzen bietet die Deutschfachschaft in der Mittel- und Oberstufe auch die AG Jugend debattiert an.

Des Weiteren sind Schreibkonferenzen, schriftliche Stellungnahmen, sachliche Erörterungen und kreatives Geschichtenschreiben ebenfalls wichtige Aspekte, die dabei in der Unter- und Mittelstufe verstärkt im Fokus stehen. Im Jahrgang 8 bietet ein Schreibwettbewerb den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, aktuelle Themen aus dem eigenen Blickwinkel heraus zu beleuchten. In Kooperation mit dem Hamburger Abendblatt beweisen sich seit einigen Jahren immer wieder junge Journalistinnen und Journalisten der Mittelstufe beim Unterrichtsprojekt „ Schüler machen Zeitung“. Unter Twains Motto, „Schreiben ist leicht, man muss nur die falschen Wörter weglassen!“, bietet die Deutschfachschaft über den Unterricht hinaus in der Unter-, Mittel- und Oberstufe Fachförderung an.

 
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Englisch


Von allen anderen Sprachen steht in Industrie, Handel, Wirtschaft und Wissenschaft die Weltsprache Englisch an erster Stelle. Ohne Englisch „läuft heute nichts mehr“. Deshalb sind gerade hier umfassende und vertiefte Kenntnisse erforderlich.

Bilingualer Unterricht

Das Gymnasium Eppendorf bietet seit 1991 eine bilinguale Ausbildung; im Jahr 2002 wurde das Konzept aufgrund unserer Erfahrungen grundlegend überarbeitet. In den Klassen 5 und 6 erhalten alle Schüler zusätzlich zu den am Gymnasium vorgesehenen Englischstunden zwei weitere Stunden Englischunterricht pro Woche, um auf diese Weise eine solide Basis für den ab Klasse 7 einsetzenden bilingualen Ausbildungsgang zu schaffen. Die Entscheidung für oder gegen den bilingualen Ausbildungsgang ( englischsprachiger Fachunterricht in Geschichte, Geographie und Biologie ) erfolgt zu Beginn des zweiten Halbjahres der 6. Klasse. In der Oberstufe besteht die Möglichkeit, diesen Ausbildungsgang weiterzuführen – sowie neu aufzunehmen, wobei unseren Schülern zwei Wege zum Erwerb des bilingualen Zertifikats offen stehen.

Die bilinguale Stundentafel

Stufe Fach Wochenst.
5 Englisch 5 + 2
6 Englisch 4 + 2
7 Geschichte 2 + 1
Geographie 2 + 1
8 Geschichte 2
Geographie 2
Biologie 2 + 1
9 Geschichte 2
Geographie 2
10 Geschichte *) 2
Biologie *) 2
Geographie *) 2
*) in Jahrgang 10 werden diese Fächer im Rahmen des Wahlpflicht-Bereiches angeboten

Noch mehr Englisch lernen im bilingualen Unterricht

Der Abbau der Grenzen zwischen den Ländern Westeuropas, die Demokratisierung und Öffnung in Osteuropa, die Ausweitung der Handelsbeziehungen weit über Europa hinaus und die vielfach international zusammengesetzten Forschungsteams haben dazu geführt, dass Fremdsprachenkenntnisse in den Anforderungsprofilen für viele Berufe und Studienfächer von immer größer werdender Bedeutung sind. Von allen anderen Sprachen steht dabei in Industrie, Handel, Wirtschaft und Wissenschaft die Weltsprache Englisch an erster Stelle. Ohne Englisch „läuft heute nichts mehr“. Deshalb sind gerade hier umfassende und vertiefte Kenntnisse erforderlich. Schülerinnen und Schüler, die bilingual ausgebildet werden, erweitern nicht nur ihre Sprachkompetenz, sie gewinnen auch Einblicke in die Kultur eines anderen Landes. Dabei werden Verständnis und Achtung gegenüber den Menschen anderer Nationen ebenso gefördert wie das Bewusstsein der Relativität eigener Standpunkte und Normen. Bilingualer Unterricht am Gymnasium Eppendorf bedeutet, dass alle Schüler und Schülerinnen der Klassen 5 und 6 einen um 2 Wochenstunden verstärkten Englischunterricht haben. Nach dem ersten Halbjahr der 6. Klasse entscheiden die Eltern, ob ihr Kind eine bilinguale Ausbildung beginnen wird oder nicht. Ab Klasse 7 werden dann die Fächer Geschichte und Geographie auf Englisch unterrichtet, in der 8. Klasse kommt Biologie hinzu. Dabei bleiben die Klassenverbände nach Möglichkeit erhalten – der Sachfachunterricht wird im Kurssystem erteilt. Hinsichtlich der unterrichteten Inhalte gilt, dass in allen bilingualen Sachfächern die Hamburger Rahmenpläne erfüllt werden müssen.

Wege zum bilingualen Zertifikat

Option 1

Wahl des Profils “Patterns of Life in Time and Space” sowie Englisch als Kernfach auf erhöhtem Niveau

Option 2

Englisch als Kernfach auf erhöhtem Niveau sowie wenigstens ein Sachfach auf Englisch über 4 Semester.

Im Rahmen der Profiloberstufe wird am bilingualen Konzept festgehalten und ein entsprechender Profilbereich angeboten. Für die Oberstufe des 8-stufigen Gymnasiums gibt es damit zwei Wege, die zum Erwerb eines bilingualen Zertifikats führen können, welches zusätzlich zum Abschlusszeugnis ausgehändigt wird. In der Regel führt das Durchlaufen der bilingualen Ausbildung in der Mittelstufe und anschließend im Rahmen des Profils ( Option 1 ), in dem auf hohem fachlichen Niveau interdisziplinär in der Fremdsprache gearbeitet wird, zu einer Sprachkompetenz, die das externe Ablegen zum Beispiel der Cambridge Certification ermöglicht. Entsprechende Nachweise sind in der Regel für ein Studium an der Universität erforderlich!

 
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Weitere Sprachen


In Studium und Beruf sind umfassende Fremdsprachenkenntnisse und interkulturelle Kompetenzen in heutiger Zeit eine gefragte Qualifikation.

Französisch

Bonjour! - Ça va? - Tu t’appelles comment? So lauten die ersten Worte, mit denen die 6.-Klässler im Anfangsunterricht Französisch Bekanntschaft machen werden. Der Pflichtunterricht in den Klassen 6 bis 10 findet in den ersten beiden Jahren fünfstündig, danach dreistündig statt und soll die Schüler befähigen, sich in dieser Sprache mit anderen Menschen verständigen zu können.

Kommunikationsfähigkeit ist das Hauptziel des modernen Fremdsprachenunterrichtes und nach fünf Jahren ‚Paukerei’ mit Lehrbuch sowie audiovisuellen und interaktiven Materialien sollten die Schüler in der Lage sein, das heute gesprochene und geschriebene Französisch zu verstehen und sich darin verständlich auszudrücken. Angesichts der offenen Grenzen in einem vereinten Europa erhält die französische Sprache ein immer größeres Gewicht – sie wird in der Ausbildung, im Studium und im Beruf gebraucht und ist auf Reisen zur internationalen Verständigung hilfreich. Bei der Entscheidung für die zweite Fremdsprache in Klasse 6 stehen die Französischlehrer unserer Schule gerne zur persönlichen Beratung zur Verfügung. Alors - à bientôt!

Spanisch

Hola, ¿qué tal? - ¿cómo te llamas? Das mag Dir jetzt ganz schön Spanisch vorkommen, aber nach einer Stunde Unterricht in dieser Sprache wirst Du mühelos sagen können, wie es Dir geht und wie Du heißt. Spanisch wird am Gymnasium Eppendorf ab der 8. Klasse als neu aufgenommene Fremdsprache angeboten. Man kann Spanisch auch als Abiturfach wählen. Spanisch ist eine der großen Weltsprachen und ist für 330 Millionen Menschen die Muttersprache.

Gerade in Hamburg mit seinen guten Kontakten zu Lateinamerika hat Spanisch eine große Bedeutung in vielen Unternehmen. Es ist eine der EU-Sprachen, ist in vielen Studiengängen eine wichtige Zusatzqualifikation und hilft auf Reisen bei der Verständigung. Ziel des Unterrichts ist es, sich in dieser Sprache verständigen zu können. Neben der Kommunikationsfähigkeit wird auch viel Wert darauf gelegt, Kenntnisse über die spanischsprachigen Länder zu vermitteln und auch die anderen Fertigkeiten (hören, lesen und schreiben) zu schulen. Abgesehen vom Lehrbuch arbeiten wir auch mit den verschiedensten Medien, Spielen und Zusatzmaterialien. Für Informationen und Nachfragen stehen wir gerne zur Verfügung. ¡Hasta pronto!

Latein

Das Fach Latein wird am Gymnasium Eppendorf von Klasse 6 bis zum Abitur unterrichtet, mit je fünf Wochenstunden in den Klassen 6 und 7 und mit je drei Wochenstunden in den übrigen Klassen. So kann neben dem Latinum auch das Große Latinum erworben werden. In den Klassen 6, 7 und 8 wird nach dem Lehrwerk „Cursus“ unterrichtet. Ab Klasse 9 lesen, übersetzen und interpretieren die Schülerinnen und Schüler lateinische Originaltexte.

Die drei wichtigsten Ziele des Lateinunterrichts sind neben dem Erwerb von Grundkenntnissen der lateinischen Sprache insbesondere auch die Schulung des allgemeinen Sprachbewusstseins sowie die Eröffnung des Zugangs zur Welt der Griechen und Römer, zum Denken der klassischen Antike, zu den geistigen Anfängen und geistigen Grundlagen Europas. Durch das genaue Betrachten von Wortbildung, Formenlehre und Satzbau – die Unterrichtssprache ist Deutsch – wird den Schülern das System „Sprache“ transparent. Da Denken ohne Sprache nicht möglich ist, darf man daher vom Lateinunterricht auch eine Transferwirkung auf all jene Bereiche erhoffen, wo es um einen präzisen und bewussten Umgang mit Sprache geht.

 
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Austauschprogramm




Schüleraustausch England

Viele Jahre haben wir einen Schüleraustausch mit Schulen in Ipswich im Südosten Englands betrieben. Anfangs, als Eppendorf noch eine reine Jungenschule war, mit der renommierten ‘Ipswich School’ (die seit einigen Jahren nun auch Mädchen aufnimmt), dann kam ‘Ipswich High School for Girls’ dazu (die bis heute nur Mädchen aufnimmt). Beide sind Public Schools, also schulgeldpflichtige Privatschulen, die uns immer wieder durch ihre Ausstattung imponiert haben – seien es nun die gepflegten Hockeyrasen, die swiming-pools oder die Werkstätten.

‘Ipswich School’ hat vor zwei Jahren vor der zunehmenden Bürokratisierung der englischen Behörden kapituliert und tauscht nun leider nicht mehr mit uns aus. Daher können wir im Moment nur einen reinen Mädchenaustausch anbieten. Wir bedauern dies sehr und würden uns über Anschriften oder Ideen für Kontakte zu Jungenschulen (oder auch gemischte Schulen) freuen, so dass auch Jungen wieder ein Austausch ermöglicht wird. Es gibt nicht sehr viele Schulen, die noch Deutsch als Fach anbieten und, wie gesagt, die englische Verwaltung ermuntert auch nicht zu einem Austausch. Der Austausch ist ein direkter Familienaustausch, d.h. die Partnerin, die ich besuche, kommt auch zu mir nach HH.

Im Winter bewerben sich Schülerinnen aus den Klassen 7 – 9 (selten 10) um eine Partnerin zu erhalten. Dabei ist das Interesse auf englischer Seite, da Deutsch höchstens als Zweitsprache gelernt wird, nicht so überwältigend wie der Wunsch auf deutscher Seite. Wenn dann die Partner feststehen, wird rasch Kontakt aufgenommen, um zu sehen, ob man auch wirklich etwas miteinander anfangen kann. Schließlich heißt es ja fast 9 Tage in einer fremden Familie zu überstehen.

Vor den Sommerferien, meist im Mai,  reisen wir dann per Flugzeug ins Land von Harry Potter und baked beans. Die englischen Familien leben nicht nur in Ipswich sondern  sehr oft weit verstreut in der ganzen Grafschaft – auch auf Bauernhöfen. Natürlich besuchen wir die Schule, um einen Eindruck vom Schulalltag vor Ort zu erhalten. Unsere Schülerinnen haben auch schon in der ‚assembly‘, der morgendlichen  Vollversammlung, einen powerpoint gestütztenVortrag über das Gymnasium Eppendorf gehalten, damit die englischen Schülerinnen unsere Schule besser kennenlernen können.  Außerdem bieten wir Ausflüge nach Cambridge (berühmte Universitätsstadt), Colchester (älteste römische Stadtgründung) oder zu einem Sommer-Skihügel an.

Nach den Sommerferien kommen die Engländerinnen dann zu uns, gehen mit in die Schule, machen interessante Ausflüge und fügen sich in das deutsche Familienleben ein. Manchmal entstehen aus diesem Austausch tolle Freundschaften, manchmal stellt man auch fest, dass es doch nicht so viele Gemeinsamkeiten gibt. Immer aber hat man eine spannende Zeit gehabt und eine Menge für sich selbst gelernt – und ganz nebenbei auch Englisch.

Organisiert und begleitet wird der Ipswich-Austausch von Frau Behrens und Frau Stange.

 

Schüleraustausch Frankreich

Collège Lavoisier, Paris – „On y va!“ – Ein Satz, den wir während unseres Frankreichaustauschs andauernd hörten … Am ersten Tag in Paris fuhren wir Touris los, mit der bezaubernden, stickigen, vollen Metro, Richtung Notre Dame und Seine. Dort machten wir eine entspannende Bootsfahrt, wo wir unseren Sitznachbarn unter einer Brücke küssen mussten (das würde sonst kein Glück bringen und wir wollten ja auch nicht, dass der Austausch ins Wasser fällt). Und tatsächlich ist das auch nicht passiert, die Sonne hat geschienen, die Austauschpartner waren sehr nett, wir haben viel gelernt und uns wohl gefühlt. Champs Elysées, Louvre, Tour Eiffel, Centre Pompidou, Montmartre, Schulbesichtigung und Unterrichtsbesuche gehörten auch zum Programm. Einer unserer Lieblingsausflüge war das Schloss Versailles mit seiner beeindruckenden Gartenanlage. Auch die Champs Elysées mit ihren vielen schönen, aber viel zu teuren Läden waren sehr interessant.

©Benh LIEU SONG

Am Samstag stieg die große Party im Collège Lavoisier, für die wir uns alle hübsch machten. Dort angekommen merkten wir, dass die Franzosen viel lockerer in Sachen Tanzen sind als die Deutschen (kleiner Wink mit dem Zaunpfahl…). Insgesamt hatten wir eine wunderschöne Zeit, die wir sehr genossen haben und würden allen anderen jederzeit wärmstens empfehlen, diesen Schüleraustausch mit Herrn Kenk und Herrn Liss anzutreten. Dieser Bericht wurde geschrieben von Marie Baumgarten, Zoe Marquardt, Leonie Müller und Milana Zell.

Schüleraustausch Kanada

Spruce Grove / Memorial Composite High School „I guess I can speak for all if I say that we truly enjoyed the stay”, schrieb eine Schülerin unseres Gymnasiums, die an unserem Schüler-Direktaustausch mit der Spruce Grove Composite High School teilnahm. Sie kann…! Da bin ich mir nach zahlreichen Gesprächen und E-Mails ganz sicher! Und auch von Seiten unserer Partner-Schüler, Familien und Lehrer war das Feedback unserer Besuche äußerst positiv. Das bestätigt, dass alle Arbeit der Planung, Durchführung und Nachbereitung der Mühe wert waren. Das motiviert zum Weitermachen, zum Ausbau und zum Etablieren eines dauerhaften internationalen Schüleraustausches, einer internationalen Freundschaft!

©Tobias Alt

Spruce Grove ist ein kleinerer Ort in der Nähe Edmontons, der zweitgrößten Stadt in der Provinz Alberta im Westen Kanadas. Unsere Partnerschule SGCHS wird von ca. 1000 Schülerinnen und Schülern in den Jahrgangsstufen 10, 11 und 12 besucht. Täglich von 8:45 Uhr bis um 15:17 Uhr, mit einer 40-minütigen Mittagspause, werden diese in 80-minütigen Fachblöcken von ca. 85 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet. „Agis Quod Adis“ – „Do Well What You Do“ – Das Motto trägt die High School in ihrem Logo, es erscheint an der Außenwand des Gebäudes, in den Unterrichtsräumen, in der Kopfzeile des monatlichen Newsletters. Dass Spruce Grove ihrem Vorsatz Ehre trägt, zeigen die Ergebnisse der vergangenen PISA-Studie. „After only one day in school I decided that Canadian schools are definitely better than our schools”, berichtet eine deutsche Teilnehmerin unseres Austausches. Diese bezieht sich mit ihrer äußerung auf das für deutsche Schülerinnen und Schüler ungewohnte Fächerspektrum: „Here you can take all kinds of interesting classes like design, communication, cosmetology, e.g., unlike our schools […]“. Aber auch die Offenheit und Freundlichkeit der kanadischen Austauschpartner und deren Schulkameraden preisen unsere Schüler hoch: „Canadian students are friendly and open-minded, and whenever I went into a new class, there were some students who came to me and cared about me.“ Die Eindrücke, die die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Eppendorf während ihres Aufenthalts in Kanada aufgenommen haben, sind in der Tat durchweg positiv. „The first thing I noticed when we got out the plane […] was the sky. It just seemed to be so much bigger over there!” Die Rocky Mountains mit ihren Bergen, Flüssen, Wäldern, Seen und Tieren während einer dreitägigen Rundreise durch die National Parks Banff und Jasper faszinieren ebenso wie das größte Einkaufszentrum der Welt. Aber auch die scheinbar „kleinen Dinge“, die unsere Schüler während ihres Auslandsaufenthaltes bemerken, prägen sich ein und werden von den Teilnehmern offensichtlich sehr geschätzt: „The second surprising thing I noticed was about the school: Although school just starts at 8.45 they all seem to gather up long time before. We actually arrived 25 minutes before school started and had been here at 8.20. Everything was crowded already. People met up, talked, laughed, and walked around. They actually seem to be happy to be here!”. Eine deutsche Schülerin hielt kurz vor der Abreise fest: „You people over here are so friendly and funny that there is no chance of getting homesick anyway.“ Auch untereinander lernen sich die Schülerinnen und Schüler unserer Schule klassen- und klassenstufenunabhängig gut kennen und erweisen sich als verlässliche und verantwortungsvolle junge Menschen. „My trip to Canada [is] one of the best experiences I have” schließt eine Schülerin an die hier anfangs dargestellten Gefühle einer anderen an und bringt zum Ausdruck, was aus den Dankesbriefen aller Teilnehmer hervorgeht. Im Mai 2011 besuchten unsere Schülerinnen und Schüler bereits zum achten Mal unsere Partnerschule in Kanada. Der kanadische Gegenbesuch in Hamburg wird im Frühjahr 2012 erfolgen. Ansprechperson zum Kanada-Austausch ist Herr Gotowos. News vom Austausch 2013: Grüße aus Kanada und dem Nationalpark Banff

Deutsch-Indischer-Schüleraustausch zwischen Hyderabad und Hamburg

Der deutsch-indische Schüleraustausch, an dem unsere Schule nun bereits zum dritten Mal teilnimmt, wurde vom Senat Hamburg in Kooperation mit dem Goethe Institut in Hyderabad und PASCH 2010 ins Leben gerufen. Gemeinsam mit dem Gymnasium Eppendorf bilden das Heilwig Gymnasium sowie das Lise-Meitner Gymnasium eine Allianz und entsenden jährlich, jeweils sechs Jugendliche der 10. Klassen, ein eingeschworenes Team. Hierbei wird von deutscher Seite besonderer Wert darauf gelegt, dass die Gruppe im Vorfeld gemeinsam kleine Projekte erarbeitet hat und sich so bereits näher gekommen ist.

Das ist unserer Meinung nach deshalb so wichtig, weil dieser Austausch nicht primär dazu da ist, eine fremde Kultur in Asien kennen zu lernen, sondern von Schülerseite produktiv zum Thema „Erneuerbare Energien“ gearbeitet werden soll. Ein Ziel dieses Projekts ist es daher, gemeinsam ein klares Bewusstsein für die grundsätzliche Situation sowie die Probleme des Gegenübers zu schaffen und daraus resultierend bestenfalls eine Vision von verbesserten Lebensbedingungen zu entwickeln. Dies bedeutet konkret, dass unsere Jugendlichen nicht nur ihren geistigen und kulturellen Horizont erweitern, sondern auch sensibler im Umgang mit anderen Menschen werden, aber vor allem mit scheinbar selbstverständlich bereitgestellten Ressourcen und Rohstoffen umgehen lernen, sodass diese eben keine Selbstverständlichkeit mehr für sie sind. Für diese allumfassende Erfahrung verbringen die deutschen Schülerinnen und Schüler 2 ½ Wochen im Januar in Indien und beherbergen ihre „Buddies“ im Rücktausch für einen ebenso langen Zeitraum im Mai in Hamburg. Beide Besuche sind geprägt von Rechercheaufgaben, Exkursionen, Präsentationen, Kurzvorträgen und kulturellen Erfahrungen innerhalb und außerhalb des Schul- und Familienlebens und stellen rückblickend für jeden Teilnehmer bis dato ein unvergessliches Erlebnis dar.

News vom Austausch 2013 (Gegenbesuch der Hyderab„buddies“): Tanzbarer Elternabend in unserer Aula

Schüleraustausch Spanien

Seit dem Jahr 2011 führen wir mit dem Colegio San Agustín aus Chiclana de la Frontera einen Austausch im 2-Jahres Rhythmus durch: 2011 besuchten uns die spanischen Schülerinnen und Schüler hier in Hamburg, im April 2012 fuhren wir zum Gegenbesuch nach Spanien und im Juni 2013 erwarten wir wieder die Spanier.

Das Colegio San Agustín, eine kleine Schule, die Grundschule und Sekundarstufe I umfasst (in Spanien ist die Oberstufe häufig an gesonderten Schulen angesiedelt),  hat ca. 350 Schülerinnen und Schüler. Es handelt sich um ein „colegio concertado“, d.h. eine staatlich anerkannte katholische Schule. Sie liegt im Zentrum von Chiclana de la Frontera, einem überschaubaren Ort mit ca. 70.000 Einwohnern. Die Stadt liegt nur wenige Kilometer von der Costa de la Luz an der spanischen Atlantikküste entfernt, die für ihre wunderschönen Sandstrände bekannt ist. Der Tourismus hat der Region einen starken  wirtschaftlichen Aufschwung gebracht, doch hat sich Chiclana den Charakter einer spanischen Kleinstadt erhalten.

Bei unserem Besuch in Spanien sind die Schülerinnen und Schüler in Familien untergebracht und besuchen die Schule zusammen mit ihren spanischen Partnern. Neben dem Unterrichtsbesuch stehen Ausflüge nach Cádiz, Jerez de la Frontera und Sevilla auf dem Programm.

Die Nähe von Strand und Meer nutzen wir, um unter fachkundiger Leitung „actividades acuáticas“ zu machen. Außerdem  erkundeten wir in diesem Jahr den Naturpark „Bahía de Cádiz“, besuchten ein Fußballspiel des FC Cádiz und lernten vor allen Dingen sehr viele Leute und die spanische Lebensweise kennen.

 
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Mathematik

Ziele

Die im Kontext der Bildungsstandards formulierten Kompetenzbereiche Fachwissen, Erkenntnisgewinnung, Kommunikation und Bewertung bilden den Rahmen für einen zeitgemäßen Mathematikunterricht. In den Unterrichtsstunden geht es darum, den Schülern diese Kompetenzen an geeigneten Fachinhalten zu vermitteln.

Ausstattung

Um den Mathematikunterricht lebendiger zu gestalten, setzen wir neben Methodenwechsel auch auf neue Erlebnisräume. Neben dem klassischen Unterricht im Schüler-Lehrer-Verband und im Klassenzimmer nutzen wir auch moderne Software. Dazu nutzen wir regelmäßig unsere Computerräume, wo wir z.B. dynamische Geometrie-Programme zum Einsatz bringen.

Wettbewerbe

Nicht nur im Jahr der Mathematik – ob Mathematik Olympiade, Schülerzirkel Mathematik, Bundeswettbewerb Mathematik oder Jugend forscht, interessierten Schülerinnen und Schülern wird vom Fachkollegium Mathematik, von Klasse 5 bis hin zu den Abiturjahrgängen, jegliche Unterstützung bei der Teilnahme an Wettbewerben angeboten

Außerschulische Lernorte

Mathematik erleben, wo Mathematik entsteht, bedeutet für uns z.B. die statistische Auswertung einer Umfrage, die die Schülerinnen und Schüler auf der Straße durchgeführt haben. Damit führen wir unsere Schüler an die Nahtstellen von Mathematik in der Schule und Mathematik im Alltag - nicht nur als eine interessante Bereicherung des Fachwissens, sondern auch als Demonstration der Bedeutung mathematischer Zusammenhänge für den Menschen.

Besonderheiten

Mathematik im Kontext: Während sich der Mathematikunterricht vor noch "nicht allzu langer Zeit" meist auf einem sehr theoretischen, eher wissenschaftlichem Niveau bewegte, wird heute mehr Wert auf spezifische, dem Erlebensbereich von Schülerinnen und Schülern entnommene, vertraute Beispiele gelegt. Mathematik in einen verständlichen Kontext zu bringen, ist das Ziel einer neuen Aufgabenkultur. Individuelle Förderung: Im Rahmen der besonderen Förderung von leistungsschwachen Schülerinnen und Schülern wird Schuljahrs begleitend mit Schülern der Klassen 7-9 intensiv an der Verbesserung der Basiskompetenz gearbeitet.

 
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Biologie


Der moderne Biologieunterricht wird sowohl als „Lebenskunde“ als auch als Vermittlung von „Wissenschaft“ verstanden.

Ausstattung

Das richtige Umfeld und eine gute Ausstattung tragen zum Erreichen der oben genannten Ziele bei. In diesem Sinne wurden im Jahre 2007 die Fach- und Sammlungsräume der Biologie komplett umgebaut und renoviert. Zudem wird der Bestand der Biologiesammlung kontinuierlich erneuert und erweitert, so dass den Lehrenden und Lernenden geeignete Mittel für einen erfolgreichen Biologieunterricht zur Verfügung stehen.

Wettbewerbe

Interessierten Schülerinnen und Schülern wird vom Fachkollegium Biologie Unterstützung bei der Teilnahme an Wettbewerben angeboten, von Klasse 5 bei ‚Schüler experimentieren‘ bis hin zu den Oberstufenjahrgängen bei ‚Jugend forscht‘ wie auch für Wettbewerbsausschreibungen aus den Reihen von Industrie und Wirtschaft

Außerschulische Lernorte

Hamburg und seine Umgebung bieten eine große Zahl an Möglichkeiten, um Natur und Umwelt hautnah zu erleben. Besuche in der Zooschule oder dem Naturwissenschaftlichen Zentrum sowie die Möglichkeit gewässerökologischer Untersuchungen oder Studienfahrten in den Nationalpark Wattenmeer sind nur einige der vielen Ideen, die die Kollegen der Biologiefachschaft immer wieder in die Wirklichkeit umsetzen.

Besonderheiten

Bilingualer Unterricht: Englisch ist heutzutage die internationale Wissenschaftssprache, die beherrschen muss, wer sich beruflich behaupten will. Fließende Kenntnisse werden weltweit vorausgesetzt – an der Universität ebenso wie im Betrieb. In diesem Sinne bietet das Gymnasium Eppendorf seit 1991 erfolgreich eine bilinguale Ausbildung an. Das Fach Biologie wird durch qualifizierte Fachlehrer/innen in den Klassenstufen 8, 10 und in der Oberstufe auf Englisch unterrichtet. Biologie in der Oberstufe: Im Zuge der Reformierung der Oberstufe wird am Gymnasium Eppendorf insbesondere Biologie als profilgebendes Fach gestärkt und in einen fächerübergreifenden Kontext gesetzt. Begabtenförderung: Im Rahmen der Begabtenförderung wird ab 2007 mit Schülern der Unterstufe eine praktische Einführung in naturwissenschaftliches Arbeiten über mehrere Wochen jeweils eine Doppelstunde pro Woche angeboten.

 
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Chemie

Ziele

Die im Kontext der Bildungsstandards formulierten Kompetenzbereiche Fachwissen, Erkenntnisgewinnung, Kommunikation und Bewertung bilden den Rahmen für einen zeitgemäßen Chemieunterricht. In den Unterrichtsstunden geht es darum, den Schülern diese Kompetenzen an geeigneten Fachinhalten zu vermitteln.

Ausstattung

Mens sana in corpore sano - nur in einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist. Und nur in einem optimalen Arbeitsumfeld werden junge Menschen auch maximales Interesse für das Fach entwickeln. Nach einem umfangreichen Umbau und der Komplettrenovierung der Chemieräume im Jahr 2007, sowie nach der folgenden Neuanschaffung von Gerät und Material im Wert von 50.000 € bietet das GyEpp im Chemieunterricht beste Voraussetzungen, Schülerinnen und Schüler jeder Altersstufe konkret an praktischen Aufgaben an das Fach Chemie heran zu führen und sie für Chemie zu begeistern.

Wettbewerbe

Interessierten Schülerinnen und Schülern wird vom Fachkollegium Chemie jegliche Unterstützung bei der Teilnahme an Wettbewerben angeboten, von Klasse 5 bei Schüler experimentieren bis hin zu den Abiturjahrgängen bei Jugend forscht, wie auch für Wettbewerbsausschreibungen aus den Reihen von Industrie und Wirtschaft.

Besonderheiten

Praktikum: Am Gymnasium Eppendorf steht hierbei der Umgang mit den Stoffen, also das eigenständige Experimentieren, klar im Vordergrund. Das gilt natürlich generell für den Chemieunterricht, wird aber zusätzlich im Naturwissenschaftlichen Praktikum, welches für die Klassenstufen 8 und 9 im Wahlpflichtbereich angeboten wird, als zentraler Unterrichtsinhalt gesehen.

Chemie im Kontext: Während sich der Chemieunterricht vor noch nicht allzu langer Zeit meist auf einem sehr theoretischen, eher wissenschaftlichem Niveau bewegte, kam mit den 90er-Jahren eine Veränderung hin zur Chemie des Alltags auf.

Am GyEpp wird daher in großem Umfang auch Chemie aus dem Supermarkt betrieben, also Chemieunterricht, der sich alltäglicher Stoffe bedient, die die Schüler kennen und die sie sich jederzeit selbst besorgen können. So lernen die Schüler z. B. auch, wie man aus Haushaltsnatron, Essig, Rohrfrei-WC-Reiniger und Lötstein ganz einfach Backpulver herstellen kann - und lernen dabei eine Menge Chemie! Begabtenförderung: Im Rahmen der Begabtenförderung wurde in diesem Schuljahr zum ersten Mal mit Schülern der Unterstufe eine praktische Einführung in naturwissenschaftliches Arbeiten über zwei Monate jeweils eine Doppelstunde pro Woche angeboten.

Außerschulische Lernorte

Mit Exkursionen, z.B. zur NA, zu verschiedenen Chemie-Betrieben, zu Galvanik-Betrieben usw. führen wir unsere Schüler auch an die Nahtstellen von Chemie in der Schule zu Chemie in der Arbeitswelt heran - nicht nur als eine interessante Bereicherung des Fachwissens, sondern auch als Demonstration der Bedeutung chemischer Zusammenhänge für und Menschen.

 
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Physik


Warum ist der Himmel blau?

Ziele

Was ist Licht? Wieso fällt der Apfel zum Boden? Woher weiß der Blitz, dass er in den Blitzableiter einschlagen soll? Wie funktioniert eigentlich ein Handy? Sind Atomkraftwerke „gut“ oder „schlecht“? Fragen aus Natur und Technik hat sich jeder schon einmal gestellt. Die Physik sucht die Antworten.

Wir machen das so:
Im Unterricht von Klasse 7 bis Klasse 12 stehen Phänomene und Alltagsbezüge im Vordergrund. Wir ermutigen dabei Mädchen und Jungen gleichermaßen, sich mit den naturwissenschaftlichen Fragestellungen auseinanderzusetzen. Dazu legen wir großen Wert auf handlungsorientiertes, kommunikatives und selbständiges Lernen mithilfe zahlreicher Schülerexperimente.

SuS1

Im Laufe des Unterrichts lernen unsere Schülerinnen und Schüler Schritt für Schritt, aus phänomenologischen Betrachtungen systematisch strukturierte Ergebnisse zu erlangen und diese mathematisch zu theoretisieren. Bis zum Abitur ist  aber der praxisorientierte Alltagsbezug wichtig.

Interessierte Schülerinnen und Schüler unterstützen wir bei der Teilnahme an Wettbewerben, wie NATEX, dem MNU-Wettbewerb und der Physik Olympiade.

Ausstattung

Wir haben im Frühjahr 2014 zwei vollkommen neu ausgestattete Physikräume erhalten, die beste Voraussetzungen für Schülerexperimente bieten. In jedem Raum befindet sich ein Smartboard, das insbesondere bei Simulationen und Referaten häufig eingesetzt wird.

Räume

Einblicke in außerschulische Lernorte und Projekte

Klasse 7: Planetarium – „Wie sieht unser Universum aus?“
Klasse 8: NW-Zentrum „Wie fliegt ein Flugzeug?„, Geschwindigkeitsmessungen vor der Schule
Klasse 9: phaeno „Experimentieren in Wolfburg“ – Vakuumlabor am DESY, Messen, analysieren und Auswerten mit dem Smartphone
Klasse 10: Experimente im Radioaktivitätslabor am DESY, Beschleunigungsmessung im Park und am Bahnhof

Ausführliche Beschreibung der Ziele und Inhalte im Fach Physik


 

Geschichte


Geschichte ist mehr als Daten und Ereignisse

Generationen von Schülerinnen und Schülern haben Geschichte noch so gelernt: „753 kroch Rom aus dem Ei.“ und „333 gab’s bei Issos Keilerei.“ Daten und Ereignisse der Vergangenheit sind zwar immer ein Grundgerüst, um sich in der Geschichte zu orientieren, aber Geschichte bietet viel mehr: Das Eintauchen in die Lebenswelten in vergangenen Zeiten zeigt, wie Menschen früher gelebt und was sie gedacht haben. Das Untersuchen politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Aspekte der Vergangenheit schärft auch den Blick für die Fragen der Gegenwart. Der Vergleich der Geschichte mit der Gegenwart und die Betrachtung von historischen Veränderungen bis in die Gegenwart schaffen auch Orientierung durch Geschichte: Sie hilft dabei, die Gegenwart als etwas historisch Entstandenes zu erklären, sie kritisch zu betrachten und sie auch als veränderbar zu denken. Somit bietet Geschichte einzigartige Möglichkeiten für übergreifendes kulturelles Erforschen, Verstehen und Lernen.

Am Gymnasium Eppendorf gilt zusätzlich: History is more than dates and events. Als Besonderheit bieten wir Geschichtsunterricht auch bilingual in englischer Sprache an. Mit dieser Verbindung von Sprachenlernen und Sachfachunterricht haben wir seit 1993 überaus positive Erfahrungen gemacht: Bei gleichen Lerninhalten erweitert History nicht nur die englischen Sprachkompetenzen, sondern eröffnet den Schülerinnen und Schülern durch die Verwendung der englischen Sprache und englischer Materialien zusätzlich eine andere Perspektive auf die (deutsche) Geschichte, die das interkulturelle Verständnis fördert. Dieses sprachliche und inhaltliche Plus überzeugt viele Schülerinnen und Schüler, History auch für ihr Abitur zu wählen, so dass wir seit 2000 auf zahlreiche erfolgreiche Abiturprüfungen in History zurückblicken können.

Geschichte wird am Gymnasium Eppendorf ab Klasse 6 unterrichtet. Im ersten Jahr beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler im Klassenverband mit Themen der Steinzeit, der frühen Hochkulturen und der griechisch-römischen Antike. Darüber hinaus besteht im Rahmen der Begabtenförderung die Möglichkeit, sich in einem Kurs in englischer Sprache mit „Greek Mythology“ auseinanderzusetzen. In Klasse 7 können die Schülerinnen und Schüler dann im Kurssystem zwischen Geschichte auf Deutsch und History wählen, in dem Geschichte in englischer Sprache unterrichtet wird. Abgesehen vom bilingualen Unterricht verbleiben die Schülerinnen in ihren angestammten Klassen. In Geschichte und History werden dieselben Inhalte und Kompetenzen vermittelt, so dass alle Schülerinnen und Schüler sich im Geschichtsunterricht ein solides Orientierungswissen über Antike, Mittelalter und Neuzeit erarbeiten können. Durch die Auseinandersetzung mit unterschiedlichsten Quellen, durch selbstständiges Recherchieren und Darstellen historischer Sachverhalte bauen die Schülerinnen und Schüler ihre Methodenkompetenzen aus, so dass sie ihre Fähigkeit stärken, Sach- und Werturteile zu fällen und diese triftig und nachvollziehbar historisch zu begründen.

Auch in der Sekundarstufe II bietet das Gymnasium Eppendorf Kurse in Geschichte und History an. Aufbauend auf den Geschichtsunterricht in der Sekundarstufe I werden in den vier Semestern der Studienstufe (S1-S4) vertiefend spezielle politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Fragestellungen an ausgewählten historischen Beispielen aus unterschiedlichen Epochen bearbeitet:

  • S1: Macht und Herrschaft in der europäischen Geschichte
  • S2: Modernisierung in Wirtschaft und Gesellschaft
  • S3:Staat und Nation in der deutschen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts
  • S4: Lebenswelten und Weltbilder in verschiedenen Kulturen

Die Wahl der historischen Beispiele und die Schwerpunktsetzung variiert in den einzelnen Kursen, da wir Kurse auf unterschiedlichem Anforderungsniveaus und in unterschiedlichen Profilen anbieten. Neben den freien zweistündigen Kursen auf grundlegendem Niveau wird das Fach in drei Profilen unterrichtet. So findet sich zweistündig auf grundlegendem Niveau im Profil „Globale Herausforderungen – gesellschaftliche Antworten“ History zusammen mit Biologie zum profilgebenden Fach PGW und im Profil „Bildwelten-Weltbilder“ Geschichte zusammen mit Biologie zum profilgebenden Fach Bildende Kunst. Auf erhöhtem Niveau wird History als vierstündiges profilgebendes Fach mit den ebenfalls bilingualen Fächern Geography und Biology im Profil „Patterns of Life in Time and Space“ angeboten. Unsere Erfahrungen mit History und dem bilingualen Profil „Patterns of Life in Time and Space“ zeigen, dass die Schülerinnen und Schüler in diesem Programm durch das breite Spektrum der behandelten Themen eine besonders gute Vorbereitung auf Studiengänge und Studienstandorte erhalten, die eine besondere Kompetenz der englischen Sprache verlangen.

Der Geschichtsunterricht in der Sekundarstufe ist methodisch und inhaltlich vielfältig. Neben der Auseinandersetzung mit unterschiedlichsten Quellentypen und Darstellungen im Unterricht in verschiedenen Formen bearbeiten die Schülerinnen und Schüler auch außerhalb der Schule historische Themen, z.B. im Hamburger Staatsarchiv, in Ausstellungen und Museen, in Gedenkstätten und auf den Studienfahrten, die z.B. im Profil “Patterns of Life in Time and Space“ in die ehemalige britische Kronkolonie Malta oder an die Wiege der industriellen Revolution nach Manchester führten.

Das Ziel der Arbeit in der Studienstufe ist es, durch die multiperspektivische kritische Auseinandersetzung mit der Vergangenheit die Schülerinnen und Schüler dabei zu unterstützen, ein reflektiertes Geschichtsbewusstsein zu entwickeln. Ihr historisch geschultes Verständnis soll ihnen dabei helfen, sich und andere auch in der Gegenwart besser zu verstehen, eine begründete Orientierung und Toleranz für andere Orientierungen zu entwickeln und zu einem reflektierten und handlungsfähigen Menschen und Bürger zu werden.

 

Geographie


Sturmfluten - Schwellenland Brasilien zwischen WM-Euphorie und Armutsfalle - BRIC-Staaten - Gentrification - Frauenrolle in Indien - Biomass Energy - Basisinnovationen - Gastarbeiter am Golf - Hunger and Poverty - Stadt der Zukunft - Re-branding - Aquaculture - Faire Kleidung - Milch und Weizen aus der Wüste – Demographic Transition Model – Agenda 21 - Migration ...

… dies sind nur wenige der vielfältigen geographischen Themen am Gymnasium Eppendorf von Klasse 5 bis 12 auf Deutsch und auf Englisch. Räumliche Orientierung und Erkenntnisgewinnung sind zusammen mit der Entwicklung methodischer Kompetenzen auch im Bereich der digitalen Medien wichtige Ziele des Geographieunterrichts.

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Interaktiver Unterricht, (fächerübergreifende) Projektarbeit, vernetztes Denken und kritisches Reflektieren, Visualisierung von Sachverhalten auch aus Gruppenarbeit stehen dabei immer wieder im Mittelpunkt.

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Besonderes Interesse gilt dem außerschulischen Lernen auf Klassen- und Projektreisen sowie Exkursionen wie bspw. der Besuch eines ökologischen Betriebes, eines Dritte-Welt-Ladens, der neuen Mitte Altona, des Wattenmeeres, der Ballin-Stadt und Hafencity und der ‚Sprung über die Elbe‘ (Veddel, Wilhelmsburg), das Lindley-Projekt mit Arbeit im Staatsarchiv und in Rothenburgsort, die Manchester-Projektfahrt und die 2-Tages-Exkursion des Bilingualen Profils der Oberstufe nach Berlin (City of Divisions, Unification and Remembrance).

 
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Wirtschaft


Das Verständnis wirtschaftlicher Zusammenhänge wird in einer zunehmend ökonomisierten Gesellschaft immer bedeutsamer und ist wichtiger Bestandteil der Allgemeinbildung.

Dreistündiger Start in Klasse 10

Der Wirtschaftsunterricht beginnt in der 10. Klasse. In diesem dreistündigen Kurs werden grundsätzliche volks- und betriebswirtschaftliche Zusammenhänge erarbeitet. Ausgehend von den Themenkomplexen „Unternehmen und Unternehmer sein“, „Konsum und Wettbewerb“ und „Nachhaltiges Wirtschaften“ befassen sich die Schüler mit grundlegenden Marktmechanismen, wirtschaftlichen Kreislaufmodellen, Aufbau, Zielen und Funktionsweisen von Unternehmen, den Prinzipien der doppelten Buchführung sowie juristischen Fragen zum Bürgerlichen Recht. Begleitend werden aktuelle wirtschaftliche und wirtschaftspolitische Themen aufgegriffen.

Oberstufe

Profil „Wirtschaft und Gesellschaft in globalem Kontext“

In der Studienstufe gibt es die Möglichkeit, das Profil „Wirtschaft und Gesellschaft in globalem Kontext“ zu wählen, bei dem das profilgebende Fach Wirtschaft (sechsstündig, inkl. zwei Stunden Seminar) mit den Fächern Politik-Gesellschaft-Wirtschaft (vierstündig) und Englisch (vierstündig) im Verbund steht. Die Semesterthemen des Fachs Wirtschaft orientieren sich dabei an den übergreifenden Profilthemen. Nach dem vierten Semester findet die Abiturprüfung im Fach Wirtschaft in Form einer schriftlichen Prüfung oder einer Präsentationsprüfung statt.

Semesterthemen

S1: Das private Unternehmen

  • Unternehmen im Wirtschaftsgeschehen: Funktionsbereiche, rechtliche und wirtschaftliche Merkmale von Unternehmen, Unternehmenskultur und unternehmerische Verantwortung
  • Grundfragen des betrieblichen Rechnungswesens, der Investition und Finanzierung
  • Marketing als Managementkonzept

S2: Grundfragen der Ökonomie und der Markt als Aktionsfeld

  • Das ökonomische Menschenbild; menschliches Verhalten in ökonomischen Situationen
  • Zusammenhang Menschenbild – Wirtschaftsordnung – Gesellschaftssystem
  • Markt und Preis

 

S3: Wirtschaftspolitik als ordnende Gestaltungsaufgabe

  • Wirtschaftspolitik – Auswirkungen von Anreizen und Sanktionen
  • Vertiefung eines theoretischen Ansatzes
  • Geldpolitik

S4: Internationale Wirtschaftsbeziehungen

  • Warum gibt es Außenhandel?
  • Was ist Globalisierung?
  • Welthandels- und Weltwährungsordnung
  • Standort Deutschland – Status und Perspektiven
  • Währung und Wechselkurs?
  • Globalisierung gestalten

Projekt business@school

Seit dem Schuljahr 2008/2009 nimmt der Wirtschaftskurs im ersten und zweiten Semester der Studienstufe an dem Projekt business@school der Boston Consulting Group (BCG) teil. Bei diesem einjährigen international ausgerichteten Projekt werden Schülerteams von Beratern der BCG sowie Mitarbeitern weiterer Unternehmen dabei begleitet, wirtschaftliche Zusammenhänge in drei Phasen praxisorientiert kennen zu lernen. Jede der drei Phasen endet mit einer Präsentation der Teams vor einer Jury, die sich aus BCG-Beratern und anderen externen Fachleuten zusammensetzt.

 

Phase 1 – „Wirtschaft in Groß“

Die Schülerteams untersuchen aus Sicht eines Wirtschaftsjournalisten ein börsennotiertes Unternehmen. Inhaltlich werden hierbei vor allem ein Grundverständnis für Unternehmensaufbau und Marktumfeld entwickelt, sowie in einem realen Kontext mit den Begriffen Bilanz, Lagebericht, Gewinn, Umsatz, Kosten etc. gearbeitet.

 

 

 

Phase 2 – „Wirtschaft in Klein“

In dieser Phase analysieren die Schüler ein kleines Unternehmen vor Ort. Hierbei werden die Kenntnisse aus Phase 1 vertieft und die Schüler werden mehr und mehr befähigt, die Attraktivität eines Geschäfts selbstständig beurteilen zu können. Während in Phase 1 bei der Recherche hauptsächlich auf sekundäre Quellen zurückgegriffen wird, soll hier ein persönlicher Kontakt zu Unternehmen / Unternehmern hergestellt werden.

 

Phase 3 – Entwicklung der eigenen Geschäftsidee

In der dritten und letzten Phase geht es darum, ein Konzept für eine eigene Geschäftsidee zu entwickeln. Hierbei wird das praktische Verständnis einer Unternehmensorganisation vertieft, das Format eines Geschäftsplans kennen gelernt und sich intensiv mit den Themen Finanzierung, GuV, Kapitalflussrechnung sowie Bilanz auseinandergesetzt.


 
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PGW (Politik-Gesellschaft-Wirtschaft)


Soll das Freibad in unserem Stadtteil geschlossen werden? Warum ist der Bäcker um die Ecke keine Aktiengesellschaft? Wie können wir dem demographischen Wandel entgegen wirken?

Politik, Gesellschaft und Wirtschaft

All dies sind Fragen, zu denen wir spontan immer eine Meinung haben. Doch haben wir auch genug Hintergrund wissen, um solche Fragen wirklich kompetent zu beurteilen? Was kostet der Betrieb eines Freibades eigentlich? Wenn ein Freibad schließen muss, was passiert dann mit den Angestellten? Wer darf eigentlich entscheiden, ob das Freibad schließen soll? Was haben Bürgerinitiativen mit dem Thema zu tun? Wieso will ein Bauunternehmer, dass das Freibad geschlossen wird? Gibt es andere Lösungen als die Schließung? Wie bringe ich meine eigenen Interessen in die Entscheidung mit ein?

Schnell kann es einem passieren, dass man merkt, dass man eigentlich doch nicht weiß, wie ein politisches Problem gelöst werden soll, obwohl man sich spontan doch eigentlich sicher war.

Ein wesentliches Ziel des PGW Unterrichts  ist es deshalb, dass die Schülerinnen und Schüler lernen, Fragen aus den drei Bereichen Politik, Gesellschaft und Wirtschaft  kompetent zu beurteilen.  Hierfür gucken wir uns im Unterricht u.a. Fälle aus Hamburg, Deutschland, Europa und der Welt an, um an Beispielen zu verdeutlichen, wie man eigentlich zu einem kompetenten Urteil gelangt, so dass die dabei gewonnen Kompetenzen  dann auch auf die vielen weiteren Fragen aus dem politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben übertragen werden können.

Stets „am Puls der Zeit“

Im Zusammenhang mit Themen des Bereiches Politik werden wir dabei neben dem Erwerb von Kenntnissen über politische Abläufe – z.B. über Entscheidungsprozesse im Bundestag – auch prüfen, in welchem rechtlichen Rahmen Politik abläuft – z.B. den Grundrechten – und thematisieren, mit welchen aktuellen Problemen und Konflikten sich Politik in verschiedenen Bereichen – z.B. Energiepolitik – befasst.

Im Themenbereich Wirtschaft betrachten wir, wie Menschen zu wirtschaftlichen Entscheidungen kommen, z.B. warum ein Möbelhersteller sich für den Standort Hamburg entscheidet und nicht für Kappeln an der Schlei und welche Rolle der Staat im Rahmen der Wirtschaftspolitik einnimmt.

Im Rahmen der Themen aus dem Bereich Gesellschaft setzen wir uns mit aktuellen sozialen Herausforderungen auseinander, wie z.B. Arbeitslosigkeit oder Alterung der deutschen Gesellschaft.

Viele Ideen und Wünsche bringen die Schüler selbst mit in den Unterricht und da wir uns insgesamt mit Themen beschäftigen, die uns aktuell alle betreffen, ist das Fach PGW ein sehr lebendiges Fach und stets „am Puls der Zeit“.

Als außerschulische Lernorte besuchen wir je nach Möglichkeit in den Klassen 8-10 eine Gerichtsverhandlung, die Hamburger Bürgerschaft und den Bundestag in Berlin. Auch in der Oberstufe verlassen wir den Klassenraum und besuchen z.B. im PGW-Oberstufenprofil die wechselnden Angebote vieler Organisation, um neben dem Unterricht Erfahrungen mit den verschiedensten Facetten gesellschaftlicher, politischer und wirtschaftlicher Fragestellungen zu machen.

Besuch der Hamburger Bürgerschaft

Schüler diskutieren mit Vize-Konsul im amerikanischen Generalkonsulat

Demokratie vor Ort entdeckt – Planspiel im Bundestag

Aus dem PGW-Unterricht: Mitgliedstaaten der Europäischen Union

Schüler diskutieren mit Olaf Scholz, dem Hamburger Bürgermeister

 

 

 
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Informatik


Qualifizierte Informatiklehrer mit langjähriger Unterrichtspraxis helfen den Schülerinnen und Schülern beim Erwerb der notwendigen Kenntnisse und Kompetenzen.

Ausstattung

Das Gymnasium Eppendorf gehört im Bereich der Vernetzung und in der Administration zu den Hamburger Vorzeigeschulen. Die Rechnerausstattung liegt anzahlmäßig beim Dreifachen vergleichbarer Gymnasien in Hamburg. Alle 180 Unterrichtsrechner sind vernetzt, sowie voll internet- und multimediafähig. Die Geräte werden von angehenden Informatikerinnen und Informatikern der Universität Hamburg betreut und gewartet. Alle zwei Jahre bekommen wir ca. 25.000 € für die Ersatzbeschaffung von Geräten.

Wettbewerbe

Wollen Schülerinnen und Schüler an einem Informatik-Wettbewerb teilnehmen, so suchen sie sich den Informatik-Lehrer ihres Vertrauens aus, der sie dann während des ganzen Wettbewerbs unterstützt und begleitet. Hier ist es in erster Linie der Bundeswettbewerb Informatik. Da es zurzeit keine nennenswerten lokalen Informatikwettbewerbe in Hamburg gibt, sind wir im regen Austausch mit der Universität Hamburg, Department Informatik, über die Einrichtung eines solchen Wettbewerbes.

Außerschulische Lernorte

Unsere Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, Vorlesungen und Übungen an der Universität Hamburg, Hochschule für Angewandte Wissenschaften und Technischen Hochschule im Rahmen des Schnupper- und Frühstudiums zu besuchen. Natürlich haben sie die Möglichkeit, das Gelernte in die Informatikkurse mit einzubringen. Die drei Hochschulen sind es auch, die für Informationsveranstaltungen zum Informatikstudium besucht werden. Natürlich verweigern wir uns nicht der Kooperationen mit Firmen. So hat beispielsweise ein Informatikurs auf der Cebit 2005 auf dem Microsoft-Stand über den Einsatz von Kommunikationslösungen informiert.

Besonderheiten

Unterrichtscurriculum: In der Informatik werden häufig fächerübergreifende Inhalte behandelt. Da wundert es nicht, dass sich informatische Inhalte auch außerhalb des Fachunterrichts finden, wobei Medien eine große Rolle spielen. Das beginnt in den Klassen 5 und 6, wo wir eventuelle Defizite in der Ausbildung mit dem PC durch gezielte Förderangebote auffangen. Spätestens am Ende von Klasse 5 sind unserer Schülerinnen und Schüler in der Lage, selbstständig zu recherchieren und die Ergebnisse angemessen zu präsentieren. Die verbindliche Ausbildung in informatorischen Inhalten setzt sich dann bis Ende der Mittelstufe fort, wobei viele Fächer im Rahmen unseres Methodencurriculums betroffen sind. Die Informatik selbst bieten wir ab Klasse 8 im Kurssystem an. Im Gegensatz zu anderen Bundesländern ist in Hamburg kein verbindlicher Unterricht vorgesehen. Die Schüler erhalten bei Wahl des Kurses vertiefte Kenntnisse. Neben den Standardinhalten bilden jetzt Medien einen Schwerpunkt. Neben den traditionellen Internet- und Printmedien stellen unsere Schülerinnen und Schüler Podcasts, Bildergeschichten und Kurzfilme her. Daneben bildet die Arbeit mit Robotern einen Unterrichtsschwerpunkt.

Ausbildungs- und Pilotschule: Natürlich wird Informatik am Gymnasium Eppendorf nach den Rahmenlehrplänen des Faches unterrichtet. In den letzten Jahren haben sich aber besondere Ausprägungen entwickelt, die sich daraus ergeben haben, dass die Schule im Bereich Vernetzung und auch im Bereich Administration zu den Pilot- und Vorzeigeschulen gehört. Ferner stehen wir im engen Kontakt zum Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung, Bereiche Medien und Informatik. Darüber hinaus sind wir als Ausbildungsschule für junge Informatikerinnen und Informatiker, die bei uns den Support machen, eng mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften wie auch mit der Universität Hamburg, Department Informatik, verzahnt. In Kooperation mit Schulbehörde, Universität Hamburg und Landesinstitut für Lehrerbildung führen wir Informationsveranstaltungen für Medienverantwortliche anderer Schulen, insbesondere Grundschulen, durch. Medienassistenz: Um auch eine unterrichtliche Unterstützung für Lehrerinnen und Schülerinnen anbieten zu können, beschäftigt die Schule eine Mediaassistentin, die allen mit Rat und Tat zur Verfügung steht. Internetplattform Commsy: Wie ein roter Faden zieht sich der Projektgedanke durch den Informatikunterricht. Im Regelfall werden die Ergebnisse präsentiert und über das Commsy publiziert. Über diese Internetplattform können sich unsere Schülerinnen und Schüler barrierefrei mit ihren Kursleitern austauschen.

Sozialer Ausgleich: Trotz der ausgeprägten Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologie ist es nicht zwingend notwendig, dass unsere Schülerinnen und Schüler daheim Internetzugang und Rechner besitzen. Unsere Rechner in den Klassenräumen und im Freiarbeitsbereich stehen den Lernenden bis in den späten Nachmittagsbereich zur Verfügung. Des Weiteren setzen wir im Informatikunterricht freie Software ein und unterstützen auch bei der Beschaffung der Software. Jugendschutz und Nutzungsordnung: Bei allen unseren Maßnahmen zum Abbau von Barrieren bei der Nutzung von Rechnern achten wir verstärkt auf Jugendschutz. Wir setzten eine professionelle Internetfilterung mit ca. 8 Milliarden Einträgen ein, die jede Nacht aktualisiert wird, und achten darauf, dass diese Filterung gemäß unserer Nutzungsordnung nicht umgangen wird.

 
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Medienbildung


Ab der achten Klasse können unsere Schülerinnen und Schüler das Fach Informatik wählen. Sie lernen, wie man Roboter programmiert und Programme für den Computer entwickelt, sie erstellen eigene Websites und Datenbanken und auch kleine PC-Spiele.

Einblicke ins Fach:

Es existieren noch keine weiteren Einblicke zu diesem Fach.

In der Oberstufe werden die Themen wissenschaftlicher: hier geht es z.B. um objektorientierte Programmierung, Simulationen und IT-Netzwerke.

Damit sich auch die jüngsten Schülerinnen und Schüler bei der Arbeit mit Computern wohl fühlen, haben wir den Grundkurs IT für den Jahrgang 5 entwickelt. Hier üben sie den Umgang mit unseren -Laptops und der von unserer Schule eingesetzten Kommunikationsplattform (iServ). Außerdem lernen sie Textverarbeitungs- und Präsentationsprogramme kennen und können diese für Unterrichtsvorhaben in allen Fächern einsetzen.

Über die Jahrgänge 5 bis 9 verteilt führen wir die Module des Hamburger Medienpasses durch. Sie umfassen jeweils 6 Unterrichtsstunden und decken folgende Themenbereiche ab:

  • Computerspiele: „Ich beherrsche das Spiel!“
  • Datenschutz und soziale Netzwerke: „Selbst und bewusst“
  • Urheberrecht: „Ich kenne meine Rechte!“
  • Cybermobbing: „Ich mache keinen Stress!“
  • Smartphone: „Mit Sicherheit mobil!“

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Außerhalb des regulären Unterrichts können sich unsere Schülerinnen und Schülern an unsere Medienscouts wenden. MedienScouts sind ausgebildete Experten für digitale Medien. Sie sind interessierte Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse, die sich für diese Tätigkeit freiwillig gemeldet haben. Sie erwerben ihr Wissen in einem mehrtägigen Training und entwickeln mit Hilfe begleitender Lehrkräfte Workshops, die sie in den Jahrgängen 5 und 6 an ihrer Schule durchführen. Die MedienScouts arbeiten an unserer Schule vor allem präventiv und schwerpunktartig zu den Themen Cybermobbing und Datenschutz. Sie sind für unsere Schülerinnen und Schüler aber auch Ansprechpartner für aktuelle Vorfälle.

 
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Bildende Kunst


"Die Kunst ist es, die dem Menschen erlaubt, mit sich bekannt zu werden, sie gewährt ihm die Erfahrung der Freiheit, der Schönheit und der Erkenntnis. Die Kunst ist das große Spiel, das dem Menschen die Welt erschließt."

Ulrich Raulff

Wozu brauchen wir Kunst oder gar Kunstunterricht?

Von einem Direktor des Deutschen Literaturarchivs erwartet man natürlich, dass die Kunst im Mittelpunkt steht. Dass Ulrich Raulff aber von einem Bankmanager zitiert und interpretiert wird, ist weniger selbstverständlich. Walter Zügel, ehemals Vorsitzender der Landesbank Baden-Württemberg, erörtert dabei, ob Wirtschaft ohne Kultur und Kultur ohne Wirtschaft vorstellbar sei. Natürlich handelt es sich um eine rhetorische Frage! Kunst kann nicht auf dekorative Funktionen beschränkt werden – Kunst kann mehr. Sie erschließt uns in unvergleichlicher Weise die Welt, macht Unsichtbares sichtbar und hilft, die Wirklichkeit aus verschiedenen Perspektiven wahrzunehmen und darzustellen. Sie kann die Alltagsgewohnheiten provokativ durchbrechen und lässt uns die Welt neu erblicken. Kunst macht dabei aber auch Arbeit. Genießerisch zurückgelehnt ist sie nicht zu haben. Die intensive Auseinandersetzung mit ihr verlangt nach theoretischer Reflexion wie nach eigener gestalterischer Praxis.

„Und das soll Kunst sein?“ – Wie offen und interessiert die Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Eppendorf dieser Frage gegenüber stehen, sehen wir mit großer Freude. Es wird nicht nur in der Schule gearbeitet. Mit den Lehrerinnen und Lehren wurden Ausstellungen besucht, wie rückblickend zum Beispiel die Schau des schrägen Schweizer Künstlerpaars Fischli & Weiss oder die große Retrospektive von Mark Rothko. Überraschend war für viele, was es auf fast monochromen Farbflächen alles zu sehen gibt. Zum Erstaunen der Lehrerin waren auf einmal eineinhalb Stunden Theorieunterricht vor den Originalkunstwerken im Museum selbst einer 6. Klasse „viel zu kurz“. Frau Busold lud zur Vorbesichtigung einer Auktion der Villa Griesebach ein und konnte sich über die intelligenten Fragen wie über das Vorwissen freuen. Wie man Kunstwerke signiert und wie man limitierte Auflagen herstellt, war den Schülerinnen und Schülern schon bekannt. Über den Kunstunterricht ergaben sich auch neue Kontakte im Stadtteil. Das Projekt „Schrille Brille“, eine Brillenumgestaltung mit anschließender Modenschau, mündete in eine Ausstellung bei Optiker Carl in Eppendorf.

Aber auch Expeditionen in die Welt des Design und der Architektur werden regelmäßig für groß und klein angeboten. Dass es immer wieder Leistungskurse im Fach Kunst gab, wir jetzt ein „Kunstprofil“ haben und ein Programm der Begabtenförderung für die Klassen 7, erfreut uns alle. Ein zeitgemäßer Kunstunterricht umfasst viele Themenfelder, vom Grafikdesign bis hin zur Mode oder dem Produktdesign, von der pingeligen Graphitzeichnung bis hin zur inszenierten Fotografie oder zur provokanten Videoinstallation, vom Architekturmodell aus Damenstrumpfhosen bis hin zur intellektuellen Auseinandersetzung der Formen der Postmoderne und des Dekonstruktivismus. Damit erfüllt der Unterricht in besonderer Weise den allgemeinen Bildungsauftrag kultureller Kompetenz. Wir leben in einer visuell geprägten Kultur. Kinder und Jugendliche, die in diese Kultur hineinwachsen, brauchen ein Fach, das Grundlagen bereitstellt für die Auseinandersetzung mit den vielfältigen Bilderwelten von heute.

Janina Arlt (Fachvorsitz Bildende Kunst)

 
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Musik


Wozu denn Musikunterricht – reicht es denn nicht, dass die meisten Jugendlichen viele Stunden täglich mit Stöpseln in den Ohren verbringen?

Gemeinsam musizieren

Im Unterricht wird zunächst einmal möglichst viel gesungen und gemeinsam musiziert. Letzteres gilt für alle Schülerinnen uns Schüler, auch wen sie „von Haus aus“ kein Instrument spielen. Beginnend in Klasse 5 mit einfachen Begleitsätzen auf Xylo- und Metallophonen oder Boomwhackern weiten sich Instrumentarium und Aufgaben beständig aus und vermitteln Erfahrungen im Zusammenspiel und aufeinander Hören im Klassenverband oder kleineren Gruppen.

Vielfalt der Musik kennen lernen

Selbstverständlich wird im Unterricht sehr viel und sehr unterschiedliche Musik gehört, mit der wir uns in vielfältiger Weise gedanklich und sprachlich auseinander setzen. Dies geht nicht ohne Musiktheorie, die jedoch stets mit anderen Bereichen verzahnt ist.

Unterstufenchor, Popchor, Big Band

Drei musikalische Arbeitsgemeinschaften sind fester Bestandteil unseres Schullebens: Der Unterstufenchor für die 5. bis 7. Klassen erarbeitet ein bunt gemischtes Repertoire, das vom aktuellen Popsong bis zum traditionellen Weihnachtslied reicht. Der Popchor (ab Klasse 8, vornehmlich jedoch für die Oberstufe) singt fast ausschließlich Popmusik und Verwandtes (Gospels, afrikanische Songs etc.). Schließlich gibt es eine Big Band, die mit Bläserbesetzung und Rhythmusgruppe Jazz-, Latin- und Popmusik erarbeitet.

Konzerte und Aufführungen

Unterstufenchor, Popchor und Big Band stellen jedes Jahr im Frühling in einem gemeinsamen Konzert ihr derzeitiges Repertoire vor, wobei Popchor und Big Band häufig kooperieren. Außerdem findet in der Regel im November ein Abend statt, an dem alle Instrumentalisten vornehmlich in Einzeldarbietun­gen ihr Können unter Beweis stellen dürfen. Schließlich können sich interessierte Schülerinnen und Schüler kostenlos ein Instrument der Schule ausleihen. Wir haben vor allem Querflöten, Klarinetten und Saxophone sowie einige Streichinstrumente.

 

Theater


... ist in der Reihenfolge der historischen Entstehung das dritte künstlerische
Fach an Hamburger Gymnasien.

Hier erlernen Schüler in praktischen Übungen die Mittel theatralen Gestaltens:

  • Erforschen und erkennen von körpereigenen Anlagen und Möglichkeiten wie der physischen Konstution, Körperhaltung, Gestik, Mimik (Körperaussage) stehen meist am Anfang.
  • Entwickeln der Fähigkeit, gestalterisch mit dem eigenen Körper umzugehen, z.B. in der Stilisierung durch Überzeichnung, Typisierung, Bewegung in Zeitlupe (slow motion), Verharren in der Bewegung (freeze), baut darauf auf.
  • Erproben und erkennen der Möglichkeiten des Raumes für das Spiel, z.B. Position und Positionsänderung im Bühnenraum, Bewegung im Raum, Raumaufteilung durch Einzelpersonen, Gruppierungen im Raum, Gestaltung und Wirkung von Auftritten und Abgängen, sind eng mit dem Einsatz des eigenen Körpers verbunden.
  • Stimme und deren Modulation (Tonhöhe, Tonfall, Tempo, Sprechrhythmus, Pause, der Ausdruck emotionaler Zustände) werden in der Praxis erprobt und in ihrer Wirkung gezielt eingesetzt.
  • Der Umgang mit Requisiten wird bewusst einbezogen, z.B. das Requisit als Mitspieler zur Unterstützung der Aussage, das Requisit als Gegenspieler (Tücke des Objektes), das Requisit in verfremdender Bedeutung als Mittel der Stilisierung.
  • Verschiede Arten von Kostümen werden unterschieden und im Hinblick auf Funktion und Wirkung gezielt eingesetzt, z.B: das historische Kostüm, das zeichenhafte Kostüm (Kleidungsteil mit Symbolwirkung), das Kostüm als Ausdrucksträger in seiner Ensemblewirkung.
  • Die Gestaltung von Bühnenbildern wird in Bezug auf eine Aufführungskonzeption vorgenommen und reflektiert.
  • Der Umgang mit Licht als theatralem Gestaltungsmittel wird erprobt und angewendet, z.B: in der Arbeit mit Helligkeit und Dunkelheit, mit Schatten, Einzelspot oder Verfolger.
  • Musik und Geräusche werden im Hinblick auf die Konzeption eingesetzt und überprüft, z.B: als unterstützende Aussage, als gegenläufige oder kommentierende Aussage.
  • Es werden unterschiedliche Spielformen erprobt und deren ästhetische und theoretische Eigenheiten kennengelernt, z.B. das Spiel nach dramatischer, aber auch nach lyrischer oder epischer Textvorlage (Adaption). Es können Spielformen mit musikalischen Elementen ( Musiktheater, Revue, Kabarett und Varieté), Spiel mit figuralen Elementen (Maskenspiel, Schattenspiel, Schwarzes Theater) oder auch körpersprachliches Theater (Pantomime, Tanztheater) ins Zentrum eines Kurses gestellt werden.

Mit den aufsteigenden Jahrgangsstufen werden theatertheoretische und dramentheoretische Inhalte zunehmend wichtig, z.B: Theatergeschichte und Inszenierungsstile.

Die Schüler erwerben in den Theaterkursen Kompetenzen nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Regisseure, Dramaturgen, Requisiteure, Kostümbildner, Beleuchter, Maskenbildner u.a.m..

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Ziel des Theaterunterrichtes ist dennoch nicht die fachspezifische Ausbildung, auch der Kunstunterricht bildet primär keine Künstler, der Musikunterricht primär keine Profimusiker aus.

Das Ziel besteht in der Ausbildung vielfältiger Fähigkeiten, die in unterschiedlichsten lebenspraktischen Zusammenhängen eingesetzt werden können:

Der Schüler oder bereits Berufstätige, der ein Referat halten will, weiß, wie er sicher steht, wie er seine Körpersprache zielführend einsetzt, wie er über die Stimmführung die Aufmerksamkeit seiner Zuhörer erhält … kurzum, wie er persönliche Sicherheit in der Situation für sich selbst herstellt und wie er sich vor den Zuschauern bzw. Zuhörern inszeniert.

Der Theater- oder Opernbesucher, ja selbst der Betrachter von Filmen wird Inszenierungen hintergründiger und genussvoller erfassen können.

 

Philosophie


„Kann ich wissen, dass die Welt wirklich existiert?“

Der Philosophieunterricht bietet den Schülerinnen und Schülern innerhalb ihrer gymnasialen Ausbildung erstmals die Möglichkeit, intensiver mit philosophischen Fragen in Kontakt zu treten.

Entsprechend trägt der Unterricht in der 7. Klasse den Charakter einer Einführung in die Philosophie, deren Fragen und Geschichte, die dann im Laufe der Mittel- und Oberstufe im Sinne unseres Spiralcurriculums vertieft wird. Dabei steht grundsätzlich das selbstständige Denken in Verbindung mit methodisch angeleitetem Philosophieren im Mittelpunkt des Unterrichts. Ausgehend von den Vorstellungen und Gedanken der Schülerinnen und Schüler, aber auch beispielsweise von moralischen Dilemma-Situationen oder klassischen Gedankenexperimenten der Philosophiegeschichte entwickeln die

Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit der Lehrkraft eigene Fragestellungen, auf die im Unterricht Antworten gefunden werden. Dabei steht die Förderung der philosophischen Reflexions- und Diskursbereitschaft im Zentrum der Unterrichtsgestaltung.

In diesem Zusammenhang nimmt, der Natur des Unterrichtsfachs entsprechend, die kritische Auseinandersetzung mit eigenen und fremden Überlegungen und deren Diskussion großen Raum ein.

Fragen wie: „Was ist gerecht?“, „Kann ich wissen, dass die Welt wirklich existiert?“, „Gibt es Gott?“, „Wie kann ich glücklich leben?“, „Gibt es einen Sinn des Lebens?“, „Wie frei ist der Mensch?“ oder „Gibt es eine für alle richtige Moral?“ können so zum Unterrichtsthema werden. In diesen Fragestellungen klingen bereits die philosophischen Teildisziplinen an, auf denen fachlich der Schwerpunkt am Gymnasium Eppendorf liegt: Erkenntnistheorie und Ethik.

Dabei bietet die nähere Auseinandersetzung mit der jeweiligen Thematik den Schülerinnen und Schülern sowohl die Möglichkeit der Orientierung, Selbstvergewisserung und persönlichen Weiterentwicklung als auch Erkenntnisgewinn im Hinblick auf Personen und Positionen der Philosophie an sich. Entsprechend vielfältig sind die Kompetenzen, die im Philosophieunterricht erworben bzw. gefördert werden. Neben Sachkompetenz sind hier auch Sprachkompetenz, Lesekompetenz, Methodenkompetenz und Sozialkompetenz zu nennen. Die fachspezifischen Bereiche der Wahrnehmungs- und Deutungskompetenzen, der Argumentations- und Urteilskompetenzen sowie der Darstellungskompetenzen bilden hierfür einen umfassenden Rahmen.

 

Religion


Was bedeutet es für Menschen, zu glauben? Darf Zweifel am Glauben sein? Was verbindet die Religionen? Was unterscheidet sie? Wo begegnen wir Religion(en) im Alltag?

Wie in allen Hamburger Schulen ist der Religionsunterricht am Gymnasium Eppendorf offen für alle Schülerinnen und Schüler, unabhängig von ihren jeweiligen religiösen oder weltanschaulichen Überzeugungen und Prägungen, er wird als so genannter "Religionsunterricht für alle" erteilt.

Dies wird bereits im Religionsunterricht in Klasse 5 und 6 deutlich, der dazu anregen möchte, offen für andere, vielleicht auch fremde oder fremd erscheinende religiöse Überzeugungen zu sein und Verschiedenheit gerade auch in Sachen der Religionen zu erkennen und zu akzeptieren. Der Unterricht wird daher nicht nach Religionen und Konfessionen getrennt. Der Religionsunterricht will dazu beitragen, dass Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, Religionen und Ländern (nicht nur) in Hamburg zusammen in Frieden und Gerechtigkeit leben können. Die Schülerinnen und Schüler lernen Geschichten, Bilder, Lieder und Symbole aus dem Judentum und Christentum, aus dem Islam und dem Buddhismus sowie aus anderen Religionen kennen, erwerben Hintergrundwissen und tauschen sich über Erfahrungen und Erlerntes aus. Warum glauben Menschen an Gott oder das Göttliche? Was bedeutet es für Menschen, zu glauben? Darf Zweifel am Glauben sein? Was verbindet die Religionen? Was unterscheidet sie?

Wo begegnen wir Religion(en) im Alltag? Die Schülerinnen und Schüler kommen ins Gespräch über Formen gelebter Religion und setzen sich damit auseinander, zum Beispiel auch bei einem Besuch der Gotteshäuser wie der umliegenden Kirchen, der Moschee oder der Synagoge, des buddhistischen Zentrums oder hinduistischen Tempels.

Der Religionsunterricht bietet den Schülerinnen und Schülern nicht zuletzt vor dem Hintergrund dieser Erfahrungen und neu gewonnenen Erkenntnisse außerdem die Gelegenheit, über ihre eigenen Fragen nach dem Sinn des Lebens nachzudenken und über verantwortliches Handeln in unserer Gesellschaft, in unserer Welt ins Gespräch zu kommen. Was macht den Menschen aus? Was ist Glück? Was ist Gerechtigkeit? Wie können wir ein erfülltes, glückliches Leben führen? Wie gehen wir mit der Endlichkeit unseres Lebens um? Welche Rolle spielt Religiosität dabei?

Das Fach Religion wird am Gymnasium Eppendorf in den Klassen 5 und 6 sowie als Wahlpflichtfach neben Philosophie in den Klassenstufen 7, 9 und 10 und in der Oberstufe jeweils zweistündig unterrichtet. Religiöse und ethische Fragestellungen werden dabei der jeweiligen Altersstufe entsprechend formuliert, aufgenommen und weiterentwickelt.

Derzeit wird der Unterricht von fünf Religionslehrkräften erteilt und immer wieder durch Referendare unterstützt.

 
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Sport


Im Schulsport und in der Freizeitsportgestaltung unserer Schülerinnen und Schüler prallen oft verschiedene Welten aufeinander.

Pädagogisch wertvolle Zielsetzungen

Für uns als Sportkollegen gilt es, eine Auswahl unter überdauernden Sportarten zu treffen, die sich an pädagogisch wertvollen Zielsetzungen orientiert und eine Bereicherung für den Schulalltag darstellt. Darüber hinaus darf den traditionellen Schulsportarten nicht ihre Legitimation entzogen werden.

 

Miteinander

Am Gymnasium Eppendorf lassen wir uns von einem innovativen Sportverständis leiten und bevorzugen Formen offenen Unterrichts, um unseren Schülerinnen und Schülern ein entdeckendes und experimentelles Lernen und Handeln zu ermöglichen. Sportunterricht impliziert ein Miteinander und leistet auf diese Art und Weise einen wichtigen Beitrag zur persönlichen Entwicklung der Schülerinnen und Schüler in sozialer Verantwortung. Kreativität, Toleranz, Kooperationsbereitschaft, Kritik- und Konflitkfähigkeit sowie Selbstständigkeit sind die Eclpfeiler unsers Konzeptes.

Wir kooperieren im Bereich Rudern mit der RG Hansa Hamburg. Jeder hat die Möglichkeit, am Training der Junghansa und an einem schulinternen Training teilzunehmen. Darüber hinaus wird Rudern in der Mittelstufe und in der Oberstufe im Rahmen des Sportunterrichts angeboten. Außerdem kooperieren wir mit dem Harvestuder Hockey und Tennis Club in den Sportarten Hockey und Lacrosse. Auch hier besteht die Möglichkeit, beim Training mitzumachen.

Jedes Kind kann aus einem breitgefächerten AG-Angebot am Nachmittag wählen, zum Beispiel Basketball, Zirkus, Selbstverteidigung, Rudern, Hockey und Schach. Wir nehmen erfolgreich mit den verschieden Teams an Wettberben teil und freuen uns immer über neue Gesichter und Verstärkung.

 

 


 
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Förderung


Zum einen ist es unser Ziel, besondere Begabungen und Leistungsstärken unserer Schülerinnen und Schüler zu erkennen und mit unserem um Differenzierung bemühten vielfältigenBegabtenförderprogramm zu fördern. Zum anderen fördern wir leistungsschwache Schülerinnen und Schüler im Rahmen unseres Programms Individuelle Förderung statt Klassenwiederholung, das auf den Säulen individuelle Lernbegleitung (Coaching) und Fachförderung basiert.

Begabtenförderung

Förderkurse parallel zum Unterricht

In den Förderkursen für die Klassen 5, 6 und 7 und 8 fassen wir Gruppen von ca. 16 besonders begabten Schülerinnen und Schülern pro Jahrgangsstufe, die von der Zeugniskonferenz ausgewählt werden, zu sogenannten Gruppen-Compacting Kursen zusammen. Diese Kurse finden jeweils in einer Doppelstunde parallel zum Regelunterricht über einen Zeitraum von 8 Wochen statt. Sie behandeln in den Klassen 5 und 6 die Themen „Kreatives Schreiben“, „Philosophieren mit Kindern“, „Geschichte auf Englisch“ und „Chemisches Experimentieren“, während sich die Kurse der 7. Klassen mit den Themen „Zeitgenössische Kunst und Kunstmarkt“ sowie „Arbeiten mit Robotern“ befassen. In Klassenstufe 8 stehen die „Mathematikförderung-komplexe Aufgaben“ sowie das „Kunstprojekt: Street Art“ auf dem Programm.

Übersicht Compacting-Kurse

Förderung durch Wettbewerbe

Für die Mittel- und die Oberstufe sieht unser schulinternes Konzept die systematische Vorbereitung und regelmäßige Teilnahme von interessierten Schülerinnen und Schülern an Wettbewerben und anderen außerschulischen Fördermaßnahmen vor. Für naturwissenschaftlich besonders begabte Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 bis 12 wurden die zwei AGs „Jugend forscht“ mit den Schwerpunkten „Chemie“ und „Biologie“ ins Leben gerufen, die gezielt auf die Teilnahme an naturwissenschaftlichen Wettbewerben wie z.B. „Natex, Dechemax, Jugend forscht“ vorbereitet. In diesen AGs arbeiten je 12 Schülerinnen und Schüler unter Anleitung einer Fachkraft in der Form offenen, selbstständigen und projektorientierten Arbeitens an anspruchsvollen wissenschaftlichen Aufgaben. Speziell die „Jugend forscht AG- Chemie“ hat in den letzten Jahren so viele Spitzenplätze in Wettbewerben belegt, dass unsere Schule hierfür mit einem Naturwissenschaftspreis, dem Natex-Pokal, ausgezeichnet wurde.

Förderung durch Frühstudium und in Schüler-Akademien

In der Sekundarstufe II (Klassen 10-12) interessieren sich immer mehr begabte Schülerinnen und Schüler dafür, schon vor dem Abitur Uniluft zu schnuppern. In den letzten Jahren haben sich regelmäßig mehrere Schüler des Gymnasium Eppendorf erfolgreich für ein Juniorstudium beworben, um dann mit Eifer und Erfolg für ein Schuljahr Vorlesungen und Übungen in den Bereichen Molecular Life Science, Physik, Rechts- und Politikwissenschaften an der Universität Hamburg zu besuchen. In der Wochenzeitung „Die Zeit“ (Nr. 29 vom 12.Juli 2012) wurde von dem Unialltag eines unserer Überflieger anschaulich berichtet. Weiterhin fördern wir jedes Jahr die Teilnahme an Schülerakademien, einer Begabtenförderung in Ferienprogrammen, in denen regelmäßig Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Eppendorf mit großem Spaß zusammen mit anderen begabten Schülern aus ganz Deutschland an herausfordernden Projekten arbeiten.

Ehrung der Begabten - „Leistung ist cool“

Schließlich führen wir jährlich am Ende des Schuljahres unter dem Motto „Top-Leistungen sind cool“ eine Aula-Veranstaltung zur Ehrung besonderer schulischer Leistungen, der erfolgreichen Teilnahme an Wettbewerben sowie eines außergewöhnlichen schulischen Engagements durch. Im letzten Jahr wurden hier fast 90 Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Eppendorf mit einer Urkunde und einem kleinen Preis für ihren besonderen Einsatz geehrt. Auch bei der jährlichen Veranstaltung des Hamburger Senats für die Siegerinnen und Sieger in Schülerwettbewerben stehen immer Talente des Gymnasium Eppendorf oben auf der Bühne des Großen Festsaales des Hamburger Rathauses und werden für ihre besonderen Leistungen ausgezeichnet.

 

 


Individuelle Förderung

Individuelle Förderung auf der Basis einer ganzheitlichen Wahrnehmung der Stärken und auch Schwächen unserer Schülerinnen und Schüler ist eines unserer zentralen Anliegen.

Lernbegleitung

Wir verstehen uns als pädagogisches Team, das durch Austausch, Beratung und Diagnose jedes Kind bestmöglich fordern und fördern will. Neben der Begleitung leistungsschwächerer Schülerinnen und Schüler bieten wir ein vielfältiges Programm für spezifische Begabungen und Neigungen, auch über den unterrichtlichen Kontext hinaus, an.

 
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Berufs- und Studienorientierung


Das Gymnasium Eppendorf wurde am 11.06.2012 für seine vorbildliche Berufsorientierung ausgezeichnet und erhielt das Qualitätssiegel “Schule mit vorbildlicher Berufsorientierung”. Im Jahre 2015 wurde nach erneuter Prüfung das Siegel für weitere drei Jahre bestätigt.

Ausgezeichnet!

Qualitätssiegel

 

Kontakt Berufsorientierung GyEpp:

Fragen rund um die Berufsorientierung bitte per Mail an:

berufsorientierung@gymnasium-eppendorf.de

 

 


Berufs- und Studienorientierung am Gymnasium Eppendorf

Ziel einer jeden Schulbildung ist auch die Vorbereitung auf zukünftige Berufe. Die Berufs- und Studienorientierung am Gymnasium Eppendorf stellt eine aktive Begleitung der Entwicklung der Bildungs- und Berufsbiografien unser  Schülerinnen und Schülern durch den Erwerb grundlegenden Wissens über die  Berufs- und Arbeitswelt dar.

Sie vermittelt ein breites Spektrum an Berufen sowie der Anforderungen im Ausbildungssystem und im Studium, sodass ein möglichst reibungsfreier Übergang in die Berufswelt ermöglicht wird. Berufs- und Studienorientierung ist eine individuelle Förderung. Ziel unserer Aktivitäten und Maßnahmen ist deshalb die Bewusstmachung  und Reflexion von Stärken, Schwächen, Fähigkeiten und Wünschen sowie die Stärkung der Eigenverantwortung unserer 

Schülerinnen und Schüler, damit diese kompetent und selbstbestimmt über ihre zukünftigen Bildungs- und Berufsbiografien entscheiden können.

Folgende Aktivitäten und Maßnahmen sind Bestandteil der Berufs- und Studienorientierung am Gymnasium Eppendorf:


Girls´ & Boys´ Day

Im April eines jeden Jahres nehmen die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-9 am Girls´ Day bzw. Boys´ Day teil. Sie erhalten einen Einblick in die Arbeitswelt und lernen zudem Berufe kennen, die Mädchen und Jungen aufgrund klassischer Geschlechtsbilder eher nicht wählen würden.

Boys-Day-Teilnahmebescheinigung

Girls-Day-Teilnahmebescheinigung

Das Logbuch

In den Klassenstufen 5-9 dokumentieren alle Schülerinnen und Schüler ihre Erfahrungen und Ergebnisse in der Berufs- und Studienorientierung in einem Logbuch ab. Auf dieses Material können sie bei zukünftigen Veranstaltungen, Erfahrungen, Maßnahmen etc. zurückgreifen, sodass das Logbuch den Berufswahlprozess materialgestützt begleitet.

BIZ-Besuch

Die Schüler der 7. Klassen besuchen das Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit (BIZ), um sich dort über Berufsfelder und Studiengänge zu informieren und Anregungen und Ansprechpartner für das Betriebspraktikum zu erhalten.


Bewerbungstraining

Im Deutschunterricht lernen die Schülerinnen und Schüler als Vorbereitung auf das Betriebspraktikum Formen des Bewerbungsanschreibens und des Lebenslaufs kennen. Im Rahmen der Berufsorientierungswoche lernen die Schülerinnen und Schüler auch in Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern eine Bewerbung für einen Ausbildungs- oder Praktikumsplatz (auch online und in englischer Sprache) zu erstellen.

Praktikumsbörse - Suche eines Praktikumsplatzes

Die Neuntklässler informieren ihre Mitschülerinnen und Mitschüler aus den 7. Klassen über ihr Betriebspraktikum und geben Tipps für die Praktikumsplatzsuche. Schwerpunkt in Klasse 8 ist die Suche eines Praktikumsplatzes für das zweiwöchige Betriebspraktikum, das vor den Herbstferien in Klasse 9 stattfindet.

 

Formulare zum Betriebspraktikum

hier herunterladen!

betriebspraktikum-anschreiben-betriebe-blanko

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Betriebspraktikum

Das Betriebspraktikum findet in den beiden Wochen vor den Herbstferien statt und wird in einem Betrieb in Hamburg absolviert. Die Schülerinnen und Schüler sammeln intensive Erfahrungen mit der Berufs- und Arbeitswelt, um auf diese Weise ihre zukünftige Berufswahl besser eingrenzen zu können. Über ihre Erfahrungen im Praktikum verfassen die Schülerinnen und Schüler anhand bestimmter Kriterien einen Bericht und lernen auf studienorientierter Weise diese besondere Form der Textproduktion kennen.

 


PGW

Im Fach Politik/Gesellschaft/Wirtschaft (PGW) werden ökonomische Grundkenntnisse vermittelt. In dem Fach wird das Betriebspraktikum intensiv vorbereitet und der Praktikumsbericht geschrieben. Der Unterricht bereitet zudem auf Berufsmessen vor und ist somit ein wichtiges Ankerfach der Berufsorientierung am Gymnasium Eppendorf.

 

Berufswahltests

Auf verschiedenen Veranstaltungen, als Vorbereitung für Messen und während der Berufsorientierungswoche führen die Schülerinnen und Schüler Berufswahltests durch. Ziel ist es, dass diese Tests den Schülerinnen und Schülern auf der Basis ihrer Interessen sowie Stärken und Schwächen konkrete Hinweise für spätere Berufe geben, die dann genauer evaluiert werden können.

Das Portfolio

Von Klasse 10 – 12 dokumentieren die Schülerinnen und Schüler ihre Teilnahme an den unterschiedlichen Angeboten zur Berufs- und Studienorientierung in einem Portfolio. Die erfolgreiche Teilnahme an Maßnahmen zur Berufs- und Studienorientierung wird auch im Zeugnis des 4. Semesters ausgewiesen. Das Portfolio ist auch einer der Grundlagen für Gespräche mit den Tutoren zum Stand der Berufsorientierung.


Berufsorientierungswoche

In der Woche vor den Herbstferien können die Schülerinnen und Schüler des 10. und 11. Jahrgangs aus einem umfangreichen Angebot Bereiche nach ihren Interessen auswählen und sich vor Ort in Unternehmen, Universitäten oder Fachschulen über Ausbildungsvoraussetzungen und Karrieremöglichkeiten informieren. Die Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs fertigen über die gewonnenen Eindrücke bei einem Unternehmens- oder Universitätsbesuch eine Präsentation an. Diese wird als Gruppenleistung bewertet und fließt zusammen mit einer umfassenden schriftlichen Reflexion zum Stand der Berufs- und Studienorientierung in die Note des Seminarfaches ein. Diese sog Klausurersatzleistung ist wie das Portfolio Grundlage für Gespräche mit den Tutoren zum Stand der Berufsorientierung.

Berufsbörse

Die jährlich stattfindende „Berufsbörse am Gymnasium Eppendorf“ ist ein wichtiger und fester Bestandteil der Berufsorientierung unserer Oberstufenschüler und Oberstufenschülerinnen. Praktikerinnen und Praktiker aus der Elternschaft und den Ehemaligen aus verschiedenen Berufsgruppen stellen bei der beliebten Veranstaltung ihre Arbeitsfelder, sowie die dahin führenden Ausbildungswege vor. Unsere Jugendlichen haben gleichzeitig die große Chance, in vertrauter Atmosphäre ihre Fragen in Hinsicht Werdegänge, Erfahrungen und Perspektiven an die Referentinnen und Referenten zu stellen.

Berufsbörse-Schülerbericht

Einzelberatung

Mehrmals im Jahr kommt der für unsere Schule zuständige Berufsberater der Agentur für Arbeit für Einzelgespräche zu uns in die Schule. In einem 30minütigen Gespräch können die Schülerinnen und Schüler ihre individuellen Fragen klären.


Informationen zu Stipendien

Informationen zu Stipendien für Schüler und Studenten finden sich auf der mehrfach ausgezeichneten Stipendienplattform

www.myStipendium.de

Sie zeigt jedem Suchenden in wenigen Minuten, welche Fördermöglichkeiten zum eigenen Profil passen.

 

 

Kooperations- & Projektpartner des Gymnasium Eppendorf

Das Gymnasium Eppendorf freut sich über die Zusammenarbeit mit über achtzig Kooperation- und Projektpartner.

Schauen Sie hier!